Blitzen

Die in vielen Kameras eingebauten Blitzgeräte eignen sich nur sehr bedingt zum Anfertigen guter Bilder. Die Reichweite ist auch bei teuren Kameras meist auf drei bis sechs Meter beschränkt. Außerdem erzeugen diese Blitze harte Schlagschatten, und der geringe Abstand zum Objektiv erhöht bei Personenaufnahmen das Risiko für den berüchtigten Rote-Augen-Effekt.

Vorne hell, hinten dunkel

Nahe Gegenstände und Personen werden im Ergebnis oft zu hell, der hintere Bildbereich zu dunkel. Hier hilft auch nachträgliche Bildbearbeitung nicht viel. Eine geschicktere Ausschnittswahl kann Abhilfe schaffen, im vorliegenden Beispiel hat außerdem der eingebaute Blitz nicht ausgereicht, weil die Dreschmaschine zu weit entfernt war.

Falls man ohne Blitz nicht weiterkommt, empfiehlt sich ein Gerät mit Schwenkreflektor für indirektes Blitzen. Integrierte Blitzgeräte sorgen bei Nahaufnahmen hingegen oft für Abschattungen.

Blitzlicht verbietet sich außerdem

  • wenn Menschen durch Blitz gestört werden können, zum Beispiel in Konzerten. Bei übergroßen externen Blitzgeräten können Umstehende, die Richtung Blitz schauen, sogar dauerhafte Augenschäden erleiden.
  • wenn lichtempfindliche Materialien geschädigt werden können, zum Beispiel im Museum. In Museen oder ähnlichen Innenräumen sollte man überhaupt nur nach Absprache den Blitz verwenden.

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