Schärfentiefe

Die Schärfentiefe (umgangssprachlich oft Tiefenschärfe genannt) gibt den Bereich an, der vor und hinter dem anfokussierten Punkt noch scharf ist. Oft ist bei dokumentierender Fotografie eine hohe Schärfentiefe sinnvoll, da so viele Teile des Objektes gut erkennbar sind.

Die Schärfentiefe ist vom Abbildungsmaßstab und der eingestellten Blende abhängig. In der Praxis erreicht man eine große Schärfentiefe durch eine kleine Blende (= große Blendenzahl, also zum Beispiel f/22) und durch eine im Vergleich zur Tiefe eines Objektes große Entfernung von diesem.

Eine geringe Schärfentiefe ist dann sinnvoll, wenn man möchte, dass sich das Objekt deutlich vom Hintergrund abhebt, und das nicht anderweitig erreichen kann. Es ist ein beliebtes Stilmittel bei der Portraitfotografie, bei der der Umriss eines Kopfes nicht fließend in den Hintergrund übergehen, sondern sich von diesem abheben soll. Eine geringe Schärfentiefe erreicht man durch eine große Blende (= kleiner Blendenwert, also zum Beispiel f/1.4) und durch eine im Vergleich zur Tiefe eines Objektes geringe Entfernung von diesem.

Nachteil Smartphone

Wenngleich Smartphones eigentlich Telefone sind, benutzen viele Leute sie zum Fotografieren, sogar für Portraits. Genau hier zeigt sich der Nachteil der eingebauten Miniobjektive: Alles scharf von vorne bis hinten, und keine Möglichkeit der Korrektur. Für komponierte Bilder nie ein Smartphone verwenden !

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