Geofencing-System verhindert Drohnenstart in Verbotszonen

DJI stellt sein verbessertes Geospatial Environment Online (GEO) 2.0 System in ganz Europa vor. Das Geofencing System soll in insgesamt 32 europäischen Ländern eingesetzt werden und verhindert einen Drohnenstart in einer Verbotszone, z.B. in der Nähe von Flughäfen.

Drohnenverbot Verbotszone Flughafen

Statt herkömmlicher Kreise, die in früheren Geofencing Versionen verwendet wurden, erstellt GEO 2.0 detaillierte, dreidimensionale sogenannte “Bow Tie” – Sicherheitszonen, die die Start- und Landebahnen umgeben, sowie komplexe Polygonformen zum Schutz anderer Einrichtungen. → Grafik auf Seite 4

Geofencing zur Sicherheit

Das neue Geofencing-System wird in den bereits zuvor von der Technologie abgedeckten 13 Ländern sowie in 19 neuen Ländern implementiert. Die neue Version spiegelt das tatsächliche Sicherheitsrisiko in sensiblen Gebieten besser wider und ist gleichzeitig in Gegenden mit geringerem Risiko flexibler, z. B. indem autorisierte Benutzer Drohnenaktivitäten an Orten parallel zu Start- und Landebahnen durchführen können.

No-fly-zones bzw. Verbotszonen

Die Neugestaltung des DJI GEO-Systems wird auch temporäre Flugbeschränkungen (Temporary Flight Restrictions oder TFRs) enthalten, die bei Großereignissen oder Naturkatastrophen in Kraft treten. Die TFRs basieren auf Daten von Eurocontrol, der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt.

DJI hat Altitude Angel als neuen Partner ausgewählt, um genaue, echtzeitbasierte und relevante Geodaten für Flughäfen, TFRs und andere sensible Gebiete in 32 europäischen Ländern bereitzustellen. In Europa ersetzt Altitude Angel den früheren Geoinformationsanbieter AirMap. DJI arbeitete bereits letztes Jahr mit Altitude Angel an Operation Zenith, einem umfassenden Test der Guardian UTM O/S-Plattform für unbemanntes Verkehrsmanagement im kontrollierten Luftraum am Flughafen Manchester.

Weiterlesen auf Seite 2…