Fotografie als Meditation – meditieren einfach

Für viele ernsthafte Amateure ist die Fotografie ein Ausgleich, der beruflichen Stress vergessen lässt. Sie bekommt dann fast schon Züge einer inneren Meditation. Meditieren mittels Fotografieren: So geht’s:

Beispielsweise mit der Kamera durch eine schöne Landschaft zu wandern, kann wie Meditation sein.. Zu schauen, zu empfinden und Bilder zu gestalten. Übrigens hat dieser Prozess weitaus mehr mit Meditation zu tun als man im ersten Moment denken mag.

Meditation und Fotografie – passt das ?

Fotografie als Meditation meditieren
Fotografie als Meditation 2.Auflage

Torsten Andreas Hoffmann geht mit diesem Buch einen ganz neuen Weg. Denn er setzt die japanische Zen-Philosophie in Beziehung zur künstlerischen Fotografie und zeigt, dass der Weg der Meditation dazu führen kann, die Quelle wirklicher Inspiration leichter zu finden. Meditation und Fotografie haben übrigens vieles gemeinsam: Beides ist auf den gegenwärtigen Moment bezogen. Beides erfordert einen höchsten Grad an Aufmerksamkeit. Und beides gelingt am besten, wenn der Geist von störenden Gedanken frei und unvoreingenommen ist.

Jedoch bleibt Hoffmanns Basis stets die Fotografie. Mit seinen stimmungsvollen Bildern von Landschaften, Städten, Menschen und Motiven der Natur, seinen klugen Bildanalysen und instruktiven Texten erschließt der Autor dem Leser eine völlig neue meditative Betrachtungsweise der Fotografie. Und das, ohne dabei die handfesten Kriterien der Bildgestaltung und Aufnahmetechnik aus den Augen zu verlieren. Somit ist es kein Meditieren als Selbstzweck.

Zen Meditation: meditieren durch konzentrieren

Wie wichtig es beispielsweise ist, mithilfe der Zen Meditation zu einem konzentrierten und dennoch entspannten Zustand zu gelangen, zeigt uns der Autor. Und zwar in seinem ausführlichen Kapitel zur Street Photography. Denn das wimmelnde Großstadtleben erfordert einen besonderen inneren Zustand. Und eben dieser weckt beim Fotografen das richtige Gespür für den entscheidenden Moment und die ausgewogene Bildkomposition. Schließlich stellen die beeindruckenden Street-Fotos des Autors aus Städten wie Benares, Berlin oder New York dies unter Beweis.

Zielgruppe:

Fortgeschrittene

Denn gerade für die Menschen, die glauben, hauptsächlich durch perfekte Beherrschung der Technik gute Fotos zu erzielen, ist dieses Buch eine Bereicherung. Denn es führt vor Augen, wie wichtig es für das kreative Handeln ist, sich auf die eigene Intuition einzulassen. So ist es Ziel dieses Buchs, den Leser zu einem eigenen fotografischen Selbstausdruck anzuregen.

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Fotografie als Meditation: Eine Reise zur Quelle der Kreativität
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Fotografie als Meditation: Eine Reise zur Quelle der Kreativität
  • 298 Seiten - 13.11.2017 (Veröffentlichungsdatum) - dpunkt.verlag GmbH (Herausgeber)

Autor

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf, Buchautor und leitet Fotoworkshops. Seit 2003 schreibt er regelmäßige Bildgestaltungsserien in den Zeitschriften »Photographie «, »LFI« (Leica Fotografie International) u.a. In seinen Workshops versucht er, Teilnehmer auf einen eigenen, individuellen fotografischen Weg zu führen. Er arbeitet sowohl mit dem Medium der klassischen Schwarzweiß- Fotografie als auch konzeptionell.

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