Grundlagen der Bildbearbeitung und Tipps für die Bearbeitungssoftware

Die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie sind mit der Aufnahme des Bildes noch lange nicht erschöpft. Die Fotos können auf vielfältige Weise verändert, verbessert oder angepasst werden. Dafür wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt. Der Fotograf hat eine große Auswahl an unterschiedlichen Programmen, die verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Von der einfachen Anpassung der Bilder bis hin zur professionellen Retusche von störenden Bildelementen und dem Freistellen von Fotos sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Neben kostenlosen Tools, die aus dem Internet geladen werden können, gibt es Profiprogramme, die bis zu 1.000 Euro kosten.



Die Wahl des richtigen Formats

Die meisten Fotoapparate bieten für die Aufnahme von Bildern zwei Formate: Das gängigste Bildformat ist JPEG. Dieses Format wird von allen Kameras unterstützt. Hochwertige Kameras und Fotoapparate, die für Profis entwickelt wurden, erlauben zusätzlich die Aufnahme im RAW-Format.

Grundlagen der Bildbearbeitung

Mit Hilfe der Bildbearbeitung kann ein Foto grundlegend verändert werden. Gleichzeitig sind kleinere Retuschen möglich. So können beispielsweise rote Augen oder unerwünschte Objekte vom Foto entfernt werden. Sehr oft wird die Möglichkeit genutzt, den Horizont bei Landschaftsaufnahmen zu begradigen oder stürzende Linien zu beseitigen. Die Bildbearbeitungssoftware bietet weitere Möglichkeiten:

– Beschneiden der Bilder und Veränderung des Formats
– Anpassen der Helligkeit und Korrekturen bei den Farben
– Reduzierung des Bildrauschens
– Schärfen des Bildmaterials
- Skalieren der Fotos
– Freistellen von Objekten

Darüber hinaus können die Fotos sortiert und mit Schlagworten sowie mit Ortsinformationen versehen werden. Auch die Benennung von Gesichtern ist möglich.



Bildbearbeitungssoftware:Von einsteigerfreundlich bis professionell

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme können vornehmlich für das Betriebssystem Windows aus dem Internet geladen werden. Sehr gute Ergebnisse erzielen GIMP und Irfanview. Auch Picasa ist ein empfehlenswertes Programm. Bei Apple-Betriebssystemen ist die Software iPhoto bereits vorinstalliert und auch mit dieser lassen sich bereits einige entscheidende Veränderungen vornehmen.

Für den ambitionierten Hobbyfotografen empfehlen sich Programme, die unter 100 Euro kosten. Empfehlenswert ist Photoshop Elements von Adobe für das Betriebssystem Windows. Dieses Programm zeichnet sich besonders durch die vielen Funktionen, die einsteigerfreundliche Bedienung und die schnelle Bildbearbeitung aus.

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  Das Programm überzeugt zudem mit einem modernen Oberflächendesign. Die Fotosoftware MAGIX Foto Premium ist für Anfänger ebenfalls eine gute Wahl, da die Programme einfach zu bedienen sind. Für knapp 100 Euro bekommt man bereits ein Paket angeboten. Dieses besteht aus der Bild- und Grafikbearbeitungssoftware MAGIX Foto Grafik &Designer 10 und dem Präsentationsprogramm MAGIX Fotostory 2015 Deluxe bei dem auch Musik eingebunden werden kann. (Hinweis: beide Programme wurden auf dem Testportal Netzsieger getestet und detailliert beschrieben)

Für den Profifotografen gilt Adobe Photoshop als Referenz. Die CS-Version bietet unzählige Möglichkeiten für die Bildbearbeitung. Der Fotograf kann mit verschiedenen Ebenen arbeiten und eine ausgiebige Retusche durchführen. Die zahlreichen Werkzeuge erlauben das Anpassen auch kleinster Details.

Fazit

Eine Bildbearbeitungssoftware sollte an die Bedürfnisse des Fotografen angepasst sein. Für einfache Bearbeitungsfunktionen reicht ein kostenloses Tool aus. Die meisten Fotografen arbeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen im Preisbereich bis 100 Euro. Nur sehr ambitionierte Hobbyfotografen und Profis benötigen die Funktionen der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop CS.

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