Nachtfotografie: 9 Profi-Tipps für erfolgreiche Fotos

2. Ausrüstung für Nachtfotografie

2.1 Kamera

Kompaktkameras ohne Einstellmöglichkeiten scheiden bei der Wahl leider aus, ebenso Handykameras. Das sind Telefone, keine vollwertigen Aufnahmemaschinen !
Als Kamera kommt kurzum eine Spiegelreflex (SLR), eine spiegellose oder ähnliche Kamera in Betracht, vorzugsweise mit Wechselobjektiven.

2.2 Objektive

Verschiedene Brennweiten haben verschiedene Möglichkeiten, daher gibt es bei der Wahl des Objektivs keine allgemeingültige Empfehlung. Wenn man aber den Mond nicht gerade formatfüllend aufnehmen will, ist ein Weitwinkelobjektiv zwischen 14mm und 35mm eine gute Wahl. Bei Weitwinkelobjektiven ist außerdem die Erddrehung nicht so stark im späteren Bild zu sehen, wenn man Sterne im Bild hat ! Als spezielle Objektive dienen Noct-Nikkore für Nachtfotografie.

2.3 Stativ

Um ein scharfes Bild zu bekommen, benötige ich ein vernünftiges Stativ. Dabei sollte ein Standard-Dreibeinstativ genügen. Carbonstative sind besonders leicht. Klassische “Metallbeine” werden zur dunklen Jahreszeit sehr kalt, hier helfen Kunststoffummantelungen für die Stativbeine.
Tipp: Das Stativ sollte von der Schenkellänge so bemessen sein, dass man bequem davor stehen kann, ohne sich für den Blick durch den Sucher zu bücken.

Blaue Stunde
Tagsüber langweilig, nachts farbenfroh: Eine Markthalle

2.4 Sonstiges fürs Fotografieren bei Nacht

Außerdem sollte eine Taschenlampe dabei sein, um Einstellungen ggf. besser ablesen zu können. Manche Kameras bieten auch beleuchtete Displays – vorher ggf. konfigurieren und die Bedienschritte verinnerlichen !

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