Richtiger Bildausschnitt

Denke daran, dass das Endergebnis deiner fotografischen Aktivität ein flächiges, rechteckiges Bild sein wird. Viele unerfahrene Fotografen konzentrieren sich darauf, dass das Wichtigste in der Mitte des Suchers ist, und lösen dann aus. Das führt zu vermeidbaren Fehlern.
Daher betrachte für den späteren Bildausschnitt stattdessen das gesamte Sucherbild und überlege, ob das Bild wirklich so aussehen soll. Beachte auch die Ränder: Ist etwas Wichtiges abgeschnitten? Ist Überflüssiges abgebildet? Wenn ja, korrigiere es nicht erst in der Nachbearbeitung, sondern am besten bereits während der Aufnahme.

Der Fotograf Robert Capa hat einmal gesagt: “Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.” Also gegebenenfalls den Abstand verringern oder eine größere Brennweite (Zoom, Teleobjektiv) wählen.

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Das führt zu vermeidbaren Fehlern. Betrachte stattdessen das gesamte Sucherbild und überlege, ob das Bild wirklich so aussehen soll. Beachte auch die Ränder: Ist etwas Wichtiges abgeschnitten? Ist Überflüssiges abgebildet? Wenn ja, korrigiere es nicht erst in der Nachbearbeitung, sondern am besten bereits während der Aufnahme. Der Fotograf Robert Capa hat einmal gesagt: “Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.” Also gegebenenfalls den Abstand verringern oder eine größere Brennweite (Zoom, Teleobjektiv) wählen.

Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran

Robert Capa

Auf Bildgestaltung achten

Bei Ganzkörperbildern eines Menschen ist es durchaus sinnvoll, auf die Augen scharfzustellen. Die entsprechende Einrichtung (heute meist Autofokus) befindet sich in der Suchermitte. Unerfahrene Fotografen nehmen den Kopf der zu fotografierenden Person in die Suchermitte, stellen scharf und lösen aus. Dann befindet sich der Kopf in der Bildmitte, die Füße sind unten oft abgeschnitten und über dem Kopf ist viel überflüssiger Freiraum. Besser ist es, auf die Augen scharfzustellen und danach den Ausschnitt zu korrigieren. Viele Kameras ermöglichen das dadurch, dass der Autofokus durch halbes Niederdrücken des Auslösers fixiert wird, danach kann man den Ausschnitt verändern und ganz durchdrücken.

Bildhintergrund

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Achte auch auf den Hintergrund. Das menschliche Auge sieht – mit Hilfe des Gehirns – dreidimensional. Beim Betrachten eines Gegenstandes ist das Gehirn in der Lage, den Hintergrund auszublenden. Auf dem Foto wirkt er dann störend. Besonders störend sind Stangen, Äste oder Antennen, die scheinbar aus dem Kopf der zu fotografierenden Person herausragen. Mit den Suchermonitoren der modernen Digitalkameras kann man das Bild vor dem Auslösen zweidimensional betrachten und derartige Fehler rechtzeitig erkennen. Diese Fehler können nicht durch die Brennweite verändert werden, hier muss die Perspektive korrigiert werden. In der Praxis heißt das, dass der Fotograf seine Position (Kamerastandpunkt) wechseln muss.

Bei Digitalkameras spielen die Kosten des einzelnen Fotos so gut wie keine Rolle. Mache also möglichst viele Bilder und suche später das beste aus.

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