Smartphone vor Kamera, Datenverlust vor Sicherheit

Eine neue Forsa-Studie gibt interessanten Aufschluss über das Nutzerverhalten beim Fotografieren und der damit verbundenen Datensicherung.

Jedem Zweiten ist es schon passiert, dennoch scheint in Sachen Datensicherung kein Wandel in Sicht zu sein: Über 56 Prozent der Befragten einer neuen Forsa-Untersuchung gaben an, schon einmal Fotodateien verloren zu haben. Dies ist nur einer von vielen Fakten, die durch eine Studie der forsa Politik-und Sozialforschung GmbH im Auftrag des Photoindustrie-Verbands (PIV) offengelegt werden konnten.

In einer repräsentativen Befragung zum Fotografieren sowie zur Sicherung der Fotodateien von Smartphone und Kamera wurden insgesamt 1.000 Männer und Frauen ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt, die mindestens gelegentlich mit dem Smartphone oder einer Kamera fotografieren.

Fotografieren tut jeder irgendwie

Die Studie macht klar, dass das Thema Fotografie eine hohe Relevanz im Alltag hat und für Trends und Lifestyle steht: Von den befragten Personen nutzt die große Mehrheit (92 Prozent) das Smartphone, allerdings auch zwei Drittel (67 Prozent) eine Kamera. Dabei greifen über 60 Prozent mindestens einmal in der Woche zum Smartphone, um die Familie, den Partner oder Kinder (56 Prozent), Alltags-bzw. Freizeitsituationen (54 Prozent), lustige oder seltsame Dinge im Alltag (53 Prozent) festzuhalten. Die Kamera wird hingegen in erster Linie für Fotos bei Feierlichkeiten (75 Prozent), zum Fotografieren von Sehenswürdigkeiten oder Städten (74 Prozent) oder für Landschafts-und Naturaufnahmen (69 Prozent) genutzt. Ähnlich häufig wie das Smartphone kommt die Kamera nur für Fotos von Familie, Partnern oder Kindern zum Einsatz (56 Prozent).