Gendern – nein danke. Eine politische Ideologie, sonst nichts.

Gendern ist falsch und verhunzt die deutsche Sprache. Es dient niemandem und behindert den Lesefluss. Lies hier, was wir vom Thema halten.

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Viele Verlage gehen inzwischen dazu über, ihre Leser mit Leserinnen und Leser anzusprechen. Das wäre in Ordnung, wenn weibliche Leser nicht ohnehin durch das Wort Leser angesprochen würde. Dabei lehnen über 71% aller Deutschen das Gendern und Sprachunterbrechungen deutlich ab.

Sprache ist nicht nur ein Ausdruck von Kreativität und Freiheit, sondern gewährleistet auch den primären Zweck: Kommunikation.
Gendersprache hingegen schadet der Lesbarkeit und Verständlichkeit. Ist es wirklich clever, wenn wir einen Bürgerinnen- und Bürgermeisterin wählen? Müssen wir unsere deutsche Sprache immer noch komplizierter machen und Barrieren schaffen, wo keine sind?

Gendern - nein danke
Gendern – nein danke

Irgendwelche fragwürdigem Politiker wünschen sich scheinbar, dass sich der seit Jahrhunderten etablierte Sprachgebrauch innerhalb kurzer Zeit ändert. Vorgeschobenes Argument dabei ist, Frauen in einem Text ebenso zu würdigen wie Männer. Tatsache ist dagegen, dass die gesamte Sprache und der Lesefluss dadurch extrem behindert werden und die Sprache verhunzt wird. Abgesehen davon gibt es keine einheitlichen Regeln dazu, wie wir später bei den Schreibweisen sehen werden. Denn es handelt sich beim Gendern allein um eine politische Ideologie. Sie erinnert an George Orwells Neusprech.

Gendern – nein danke!

Man sollte Frauen gleich bezahlen, das wäre echte Gleichberechtigung.

Die ganze Diskussion um angeblich weibliche Nennung ist ein reines Politikum. Das Gendern hat auch nichts mit geschlechtsneutraler Sprache zu tun. Man (nicht Mann) muss sich richtig anstrengen, wenn man konsequent Gendersprech anwenden will.

Sie ist grammatikalisch falsch, wie wir später beweisen werden und führt zu nichts. Es ist wieder nur eine Nebelkerze der Politik, die davon ablenken soll, dass Frauen in gewissen Bereichen immer noch benachteiligt sind. Zum Beispiel bei der Bezahlung und Karriere. Statt also diese blödsinnige Sprache zu etablieren und die Muttersprache zu verhunzen, sollte man Frauen lieber gleich wie Männer bezahlen. Nur das wäre echte Gleichbehandlung, von der Menschinnen auch etwas haben. Vom Gendern indes haben Frauen gar nichts.

Erklärungen und Beweise

Gleich beweisen wir, wie dümmlich diese Sprachpanscherei ist. Und warum sie weder mit Wertschätzung gegenüber Frauen, noch mit moderner Sprache zu tun hat.

Genus und Sexus

20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören – oder es gar nicht erst anzufangen

Als Geschlecht muss man Genus und Sexus unterscheiden.

Sexus ist das, was die Natur uns als Geschlecht mitgegeben hat. Menschen und Tiere haben demnach ein biologisches Geschlecht, indem sie als Mann (männlich) oder als Frau (weiblich) auf die Welt kommen.
Somit ist Sexus vorgegeben und nicht diskutierbar. Ein Mann ist ein Mann, eine Frau ist ein Frau. Und selbst wenn man sich sein Geschlecht umoperieren und angleichen lässt, sind die Gehirnhälften trotzdem die gleichen wie vorher. Ein Mann wird also immer mit einem Männerhirn denken und eine Frau mit ihrem Frauenhirn.

Genus dagegen ist ein grammatikalisches Geschlecht. Dieses ist von Sprache zu Sprache unterschiedlich. Heißt es in der deutschen Sprache beispielsweise der Mond, ist la luna dagegen in verschiedenen anderen Sprachen weiblich. Das hat freilich nichts mit Geschlecht zu tun.

Der Löffel ist nicht männlich und die Gabel nicht weiblich.

Der Plural von der Fotograf ist die Fotografen. Hier sieht man schon, dass das grammatikalische Geschlecht sich geändert hat, obwohl aus Männern nicht plötzlich Frauen geworden sind.

Durch Sprachplanung sollen sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt und damit die Freiheit des Denkens aufgehoben werden.

aus Wikipedia, zu „Neusprech

Hier anzunehmen, mit Fotografen wären nur Männer gemeint, zeigt, dass hier jemand die deutsche Sprache schon in ihren Grundzügen überhaupt nicht verstanden hat. Da mit Fotografen selbstverständlich Männer sowie Frauen gemeint sind, ist so etwas wie Fotografinnen – als Plural für alle – absoluter Blödsinn. Zur noch mehr Schwachsinn kommen wir bei der Schreibweise.

Auch solche Wortschöpfungen unserer Politiker wie Bürgerinnen sind eben so viel am Platz, der der Plural von Bürger heißt Bürger! Bürgerinnen gibt es überhaupt nicht.

Der und die – das sind nicht Mann und Frau

Man muss sich nur merken, dass zwischen biologischem und grammatikalischem Geschlecht absolut überhaupt keine Verbindung besteht.

Letztens war ein Kollege krank. Also habe ich ihn vertreten. Ich kann als Mann also die Vertretung für meinen Kollegen sein. Ganz ohne Gendern. Das versteht jedes Kind.

Was sehen wir? Man muss sich nur merken, dass zwischen biologischem und grammatikalischem Geschlecht absolut überhaupt keine Verbindung besteht. Jeder, der eine oder mehrere Fremdsprachen spricht, kann das bestätigen. In vielen Sprachen sind oft die Artikel wie der oder die anders gewählt, als im Land nebenan. Es heißt ja auch der Mensch – selbst wenn’s eine Frau ist.

Schreibweisen beim Gendern – das Chaos wird komplett

Nachdem wir ja nun wissen, dass Fotografinnen nicht der Plural von Fotograf ist, kommen wir zur Schreibweise.

Das Wichtigste vorab: Es gibt noch nicht einmal eine einheitliche Schreibweise! Allein daran lässt sich schon erkennen, dass es hierzu auch gar keine Regeln geben kann. Denn jede Sprache hat Regeln. Aber dieses dumme Gendern bringt verschiedene, jeder für sich lächerliche, Schreibweisen hervor. Alle sind falsch, weil es den jeweiligen Plural in der Form überhaupt nicht gibt:

Doppelnennung

Liebe Bürgerinnen und Bürger…

Die Doppelnennung ist überflüssig, stört den Lesefluss und bläht Texte unnötig auf. Mit Bürger sind schließlich alle angesprochen.

Binnen-I

Gendern - nein danke
Gendern nein danke
Aufkleber einer Kampagne der JU München

Wer es noch bekloppter mag, sagt nicht Fotografinnen, sondern FotografInnen. Das ist kein Tippfehler, sondern soll so sein.

Deppen-Sternchen:

Fotograf*innen

Hätte ich früher in der Schule mathematische Zeichen oder Sternchen oder sonstige Symbole in meinem Text verwendet, noch dazu mitten in einem Wort, hätte ich definitiv eine glatte Sechs bekommen. Heute dagegen gibt es in vielen Publikationen diese Schreibweise mit einem Stern mitten im Wort. Man braucht gar nicht dadrüber zu diskutieren, ob diese Schreibweise sinnvoll oder zulässig ist. Sie zeigt einfach nur mangelnde Sprachkenntnisse und ist peinlich.

Deppen-Unterstrich

Fotograf_innen

Aber es geht noch dümmer. Für alle, die unter den Teppich fallschirmspringen können, gibt es noch eine Steigerung zu der * Variante. Statt des Sterns schreibt man einfach einen Unterstrich. Das gibt jedem gegenderten Wort das Aussehen eines kryptischen Passwortes. Außerdem reißt es Wörter auseinander und trägt dazu bei, dass Google deinen Text garantiert nicht indexieren wird.

Machende

Dann hat man inzwischen gemerkt, dass die Lesbarkeit völlig leidet und Sternchen und Unterstriche et cetera den Text völlig verhunzen. Also sind irgendwelche RedakteurInnen darauf gekommen, die Tätigkeit beim Gendern in den Vordergrund zu stellen. Es geht also nicht mehr um Radfahrer sondern um Radfahrende. Es geht nicht mehr um Fotografen, sondern um Fotografierende.

Fotograf ist ein Beruf. Aber ein Fotograf (oder Fotografierender) fotografiert nicht unentwegt, also ist es Blödsinn, eine Berufsgruppe Fotografierende zu nennen.

Käufer sind also Kaufende, und Köche sind dann Kochende. Eine Kartoffel kann kochend sein, ein Mensch in der Regel nicht.

Fazit

Bei Plural ist Gendern absoluter Blödsinn, wenn man alle meint. Weil es Bürgerinnen zum Beispiel in diesem Zusammenhang überhaupt nicht gibt.

Wir werden uns hier aus genannten Gründen nicht am Genderwahnsinn, Gendersternchen und Deppen-Unterstrich beteiligen.

Wenn schon Gendern, dann bitte verständlich, lesbar und regelkonform.

Wer mehr zum Gendern lesen will, bestelle sich das folgende Buch. Oder eines unserer Fotobuch-Empfehlungen.

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