Foto-Planer: Ideen und Inspiration finden

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Die Fotoausrüstung ist komplett, das Wissen um Zeit und Blende sitzt auch längst, aber es fehlt Inspiration? Hier hilft der Foto-Planer aus dem dpunkt Verlag.

Mein Foto-Planer (dpunkt Verlag)
Mein Foto-Planer (dpunkt Verlag)

Mit dem Foto-Planer geht der dpunkt Verlag neue Wege. Dieses Buch von Monika Andrae kommt im edlen schwarzen Einband ist zugleich Lernbuch und Organizer. Dabei steht die Selbstorganisation des Fotografen im Vordergrund, getreu dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe”.

Der Planer begleitet den Benutzer 12 Monate lang mit Fotoaufgaben, zudem gibt es Projekte und Themen rund um die Fotografie. Außerdem gibt es viel Platz für Notizen, Sketchnotes, Aufnahmesituationen und alles, was beim Fotografieren sonst noch wichtig ist.

Somit ist die Zielsetzung bei der Benutzung, neue Fotothemen zu finden sowie regelmäßiger und bewusster zu fotografieren. Nebenbei hilft der Planer, die eigene Arbeit zu reflektieren und auch mal selbstkritisch zu hinterfragen.

Mehr als ein Kalender

Auf fast 300 Seiten organisiert der Foto-Planer nebenher das Chaos im Kopf und hilft mit vielen Tipps, Jahres-, Monats- und Wochenübersichten. Schön dabei: Das Buch ist nicht von Januar bis Dezember gegliedert, sondern kann jederzeit begonnen werden. Jahres- und Monatsangaben werden einfach handschriftlich eingetragen.

Überhaupt ist das schwarze Buch interaktiv und lädt durch viele Notizseiten zum Mitmachen ein. Zitate bekannter Fotografen inspirieren auf der einen oder anderen Buchseite.

Erfolg ist planbar – auch beim Fotografieren

Neben dem reinen Kalendarium gibt es Monatsaufgaben wie “Entwickle ein Auge für Alltägliches” oder “Einschränkung macht einfallsreich”. Die Ideen sind vielleicht nicht neu, möchte man sagen, aber der Fotoplaner hilft dabei, sich selbst besser zu organisieren und wirklich nach Datum und Aufgabe vorzugehen. Zudem gibt es am Ende des Monats eine “Erfolgskontrolle” in Form einer monatlichen Rückschau.

Ich vergleiche das mal mit einer Diät: Davon, dass ich mir vornehme, abzunehmen, passiert noch gar nichts. Wenn ich mich nun diszipliniere, habe ich ein paar Tage Erfolg, aber falle dann wieder in alte Muster zurück. Und zum Erfolg gehört auch hier die Erfolgskontrolle, denn ohne Waage kann ich meine Bemühungen nicht nachhalten.

So ähnlich ist es bei der Fotografie mit dem Foto-Planer: Man stellt seine “Ernährung” langfristig um und durch die freiwillige Selbstkontrolle werden folglich die Bilder fast wie von allein besser.

Leseprobe: Entwickle ein Auge für Alltägliches (PDF)

Zielgruppe für den Foto-Planer und Fazit

Zielgruppe sind fortgeschrittene Fotografen, ob Hobby- oder Berufsfotografen, die neue Inspiration suchen und ihre Ergebnisse verbessern möchten. Auch beim Finden des eigenen Stils (oder neuer Stilrichtungen!) kann das Buch übrigens hilfreich sein. So unterstützt dieser besondere Artikel aus dem dpunkt Verlag den Fotografen bei Durchführung und Nachbearbeitung der Foto-Projekte.

Insgesamt ist er eine willkommene Hilfestellung für momentan ideenlose Fotografen. Leider besteht das Buch fast nur aus Text. Ein paar Illustrationen oder Beispielfotos wären schön gewesen.

  • Edler Einband und gut beschreibbares Papier
  • immerwährendes Kalendarium
  • konkrete Aufgaben und Hinweise zur Nacharbeitung
  • kaum Foto- oder Bildbeispiele / Illustrationen

Die Webdigital Bewertung

Test Bewertung Foto-Planer

Bestellinfo:

Der Planer lässt sich im Shop von Amazon versandkostenfrei bestellen:

Mein Foto-Planer: Themen, Projekte und Inspiration – ein Begleiter durch 12 Monate mit mehr Fotografie
  • Andrae, Monika (Autor)
  • 296 Seiten - 28.11.2019 (Veröffentlichungsdatum) - dpunkt.verlag GmbH (Herausgeber)

Zum Autor

Monika Andrae widmet sich seit Anfang der 90er Jahre der Fotografie. Als Studentin verbrachte sie viel Zeit in der Dunkelkammer, um die Ergebnisse ihrer Fotostreifzüge in Silber zu dokumentieren. Ihr liegt es am Herzen, der immer technischer werdende Fotowelt etwas von ihrer Technikverliebtheit zu nehmen. So versucht sie, mit ihrem Podcast »Monis Motivklingel« oder ihrem Buch »Die sieben Todsünden der Fotografie« die Welt ein Stück kreativer zu machen.

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Andreas Volz
Gründer von Webdigital und Fotograf seit Jugendzeit. Ich hatte meist Nikon-Kameras. Angefangen mit Nikon F3, F4 und F5 kam ich mit einer D1 ins digitale Fotozeitalter. Es folgten D2H, D3 und D810. DSLR faszinieren mich genau so wie spiegellose Modelle.

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