Speicherkarte Test: Empfehlungen

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Die Auswahl der besten Speicherkarte für Handy oder Kamera ist keine einfache Aufgabe. Es stehen zahlreiche Speicherkarten zur Verfügung. SD, microsd, CompactFlash und viele andere Typen haben ihre Vorteile. Sie unterscheiden sich nicht nur in Geschwindigkeit und Speicherkapazität, sondern auch in Marke und Kompatibilität sowie im Preis. Wie schlagen sie sich im Test und was bedeuten Aufdrucke wie Class, SDXC, SDHC und UHS-II?

Sie finden sich heute überall: Im Computer, im Handy und in Fotodrohnen. Egal ob bei Apple oder Samsung, ob Canon oder Nikon. Dabei ist die Karte meist nicht größer als eine kleine Münze. Insbesondere die microSD Karten sind winzig und wahre Speicherkünstler. Somit sind sie ein unverzichtbares Zubehör fürs Handy und die digitale Welt. Klein und smart ist genau so gefragt wie Speed und günstige Preise. Eine kleine SD-Karte ist ein schneller Speicher für unterwegs wie auch stationär am PC oder Mac.

In diesem Artikel finden Sie alles zum Thema “memory card”, Adapter, “class” Geschwindigkeiten und alle Typen von heute gängigen Karten. Der Speicherkarte Test mit den wichtigsten Merkmalen jedes Kartentyps.

Die schnellsten Speicherkarten

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Hersteller geben die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ihrer Karten an. Sie verwenden bei der Angabe der Spezifikation oft Begriffe wie “bis zu” oder “maximal”. Eine maximale Lesegeschwindigkeit oder Geschwindigkeit “bis zu” einem bestimmten Wert ist die maximale Burst-Geschwindigkeit einer Karte. Sie kann diese Geschwindigkeit vielleicht für ein paar Sekunden aufrecht erhalten. Das ist toll, um ein Bild schnell zu speichern, wie bei der modernen Kameras wie der Sony Alpha a9 II mit ihrer maximalen Burst Rate von 20 Bildern pro Sekunde. Aber erwarten Sie nicht solche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten für anhaltende Übertragungen, wie bei der Aufnahme von Videos. Außerdem sind einige Hersteller etwas großzügiger mit den Angaben als andere. Nachhaltige Geschwindigkeiten können von Karte zu Karte stark variieren. Um das Tempo einer Speicherkarte zu bestimmen, ist es daher nicht immer der beste Maßstab, nur auf die beworbene Maximalgeschwindigkeit der Karte zu schauen.

Das Wissen um die richtige Speicherkarte sowie verschiedene Abkürzungen sind wichtig bei der Auswahl. Was bedeutet UHS-I und UHS-II?

Obwohl das SD Format am weitesten verbreitet ist, gibt es neben SD-Speicherkarten auch andere Formate, einschließlich Compact Flash, microSD, XQD, CFexpress, die alle unterschiedliche Stärken aufweisen und mit verschiedenen Kameras kompatibel sind. Wir haben daher die besten Angebote für Speicherkarten für diesen Leitfaden zusammengestellt.

Speicherkapazität und Schreibgeschwindigkeit

Da die Technik der Kameras immer besser wird und die 4K und insbesondere 8K Videos schnell auch die größte Speicherkarte an ihre Grenze bringen, müssen Speichermedien groß genug sein. Also ist Speicherkapazität bei jeder Speicherkarte sehr wichtig bei der Auswahl. Bisher gab es übliche Karten von 32GB, 64GB oder 128GB. Immer größere Kapazität wird bezahlbar, Speicher von 512 GB Kapazität bieten Speicherplatz für wochenlange Urlaube voller Fotos und Videos.

Außerdem ist eine schnelle Speicherkarte mit hoher Schreibgeschwindigkeit zu bevorzugen. Auch das Lesen sollte zügig gehen, weil es die Übertragung zum Computer beschleunigt. Das gilt insbesondere für Aufnahmen von Videos. Zum Glück sind sie aufgrund des Preisverfalls auch mit hohem Schreibtempo alle günstig zu haben.

Da die konstant hohen Schreibraten für Videoaufnahmen wichtig sind, gibt es die Tempoklassen V6, V10, V30, V60 und V90. Die Zahlen stehen ebenfalls für die minimale konstante Schreibrate in MB/s.

Typen von Speicherkarten

Speicherkarten
Speicherkarte Test

Speicherkarten müssen also neben ihrer Kapazität auch eine Datenübertragungsleistung aufweisen, um all diese Gigabyte an Daten zu verarbeiten. Denn nur so ist eine schnelle Verarbeitung in der Kamera sowie spätere Übertragung der Fotos zum Computer gegeben. Dabei sollte man die Daten vergleichen, denn schön klingende Namen wie “professional” oder “ultra” bei Sandisk oder “evo” bei Samsung alleine sagen nicht viel aus. Die Sandisk Produkte sind mehrfache Testsieger, achten Sie beim Kauf auf hohe Kapazität und erst zweitrangig auf den Preis. Leistung vor Euro also.

Sie müssen zudem in der Lage sein, mit den rasend schnellen Serienbild- Geschwindigkeiten Schritt zu halten, die die Premium Kameras der neuesten Generation wie die Nikon D6 bieten.

Viele Hersteller bieten eine Speicherkarte in jeglicher Preisklasse an. Ich habe die besten Erfahrungen mit Sandisk gemacht, sowohl bei microsd wie auch CF. Diese Karten sind schnell und verlässlich, sodass ich mit einer Sandisk Card noch nie Probleme hatte. Natürlich gibt es auch guten von anderen Herstellern wie Lexar oder Transcend.

Die jeweiligen Sieger ihrer Klasse

Wir zeigen hier die beliebtesten und besten Speichermedien für die digitale Welt, die im Moment käuflich sind. Zudem ist diese Liste immer aktuell. Wir zeigen dabei SD-Karten als SDHC und SDXC, CF und CFExpress, MicroSD und die neuen XQD Speicherkarten. Der Marktführer Sandisk baut neben Samsung Karten jeglicher Speicherkapazität und von jedem Typ.

SD-Karten

Sanndisk SDXC Seicherkarte 1TB
Sandisk SDXC Extreme Speicherkarte
SD-Karte 1 Terabyte U3.
SD-Karten haben eine Class Bezeichnung.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Allround-Karte sind, die bezahlbar ist, ist die beste SD-Karte, die Sie für Ihre Kamera kaufen können, eine Speicherkarte aus dem Bereich SanDisk Extreme PRO. Die SD-Karten lassen sich dabei in SDHC und SDXC unterteilen. Das HC steht hier für “High Capacity” für Seicherkarten von 4 bis 32 Gigabyte (GB). Alle Medien von mindestens 64 Gigabyte bis 2 Terabyte (TB) sind hingegen mit dem XC für “Extended Capacity” versehen. Unterstützt ein Gerät SDXC Speicherkarten, dann akzeptiert es auch SD- und SDHC-Karten abwärtskompatibel.

SD Karten bieten einen Schreibschutz. Diesen kann man auf Wunsch ganz leicht mit einem Schieber an der Seite aktivieren.

Unter den SD-Karten bieten die SDXC-Modelle (Secure Digital Extended Capacity) mit mehr als 32 GB und bis zu theoretischen 2 TB den größten Speicherplatz. Während SDHC- und SD-Karten (Secure Digital High Capacity) bis zu 32 GB und 2 GB Platz bieten. Die microSD-Karten sind physisch kleiner, können jedoch immer noch große Kapazitäten aufweisen und folgen demselben SD / SDHC / SDXC Namensschema.

Die römische Zahl neben dem SD Logo steht für die Bus Übertragungsart. So können SDHC und SDXC Karten die Bus Schnittstelle UHS-I, UHS-II oder UHS-III nutzen. Den Unterschied erkennen Sie an den Kontaktreihen auf der Rückseite der SD-Karte. Außerdem ist oft noch ein A1 oder A2 auf den Speicherkarten angegeben. Das steht für die App Performance Class: Solche Speichermedien sind für Smartphones optimiert und haben kürzere Zugriffszeiten. Durch den Class Aufdruck sind die kleinen Speicherwunder schnell in der Schreibgeschwindigkeit zu unterscheiden.

SD Karten, einschließlich des Mikrotyps, sind in die Klassen 2, 4, 6 und 10 unterteilt, wobei die Klassennummer die minimale Schreibgeschwindigkeit angibt. Klasse 2 bedeutet mindestens 2 MB/s Schreiben, während Klasse 4 also 4 ​​MB/s bedeutet. Die UHS-I Bewertung (Ultra High Speed ​​Class 1) wurde festgelegt, als die Karten schneller wurden und die Mindestlese- / Schreibraten 10 MB/s überschreiten konnten. Jetzt bieten UHS-II Karten wesentlich schnellere Übertragungsraten als zuvor. Wer es besonders schnell braucht, kann Produkte durch den Class Aufdruck mit einem Blick unterscheiden.

UHS-I und II können im Vergleich zu Standardkarten bei der maximalen Lese- / Schreibgeschwindigkeit enorme Leistungssteigerungen erzielen. Eine UHS Klasse 1 Bewertung besagt, dass die Speicherkarte Geschwindigkeiten von bis zu 104 MB / s ermöglicht. Viele UHS-I Karten liefern Lese- / Schreibraten von 80 bis 95 MB / s, während viele andere bis zu 60 MB / s erreichen. UHS-II bedeutet noch schnelleres Maxtempo von 312 MB / s, wobei die Realität für die aktuelle SD-Aufstellung 250 bis 280 MB / s beträgt.

Auch die Angabe U1 und U3 auf SDXC und SDHC Karten kennzeichnen ihre Geschwindigkeit. U1 bedeutet, dass die “write speed”mindestens 10 Megabytes pro Sekunde entspricht und U3 zeigt an, dass diese SD-Karte mindestens 30 MB/s schreiben kann. U3 ist also drei Mal so schnell.

CompactFlash Speicherkarten

Einige Fotografen verwenden immer noch Kameras mit CompactFlash Karten. Insbesondere die älteren Profikameras wie Nikon D3 benötigen diese etwas größeren CF-Karten. Obwohl dies mittlerweile ein recht altes Format ist, können Sie sie heute mit hoher Kapazität und hoher Geschwindigkeit günstig erhalten. Daher zeigen wir auch die besten CompactFlash Karten, die Sie heute kaufen können.

Die Karten gibt es sowohl im Typ I als auch im Typ II Format, obwohl der kleinere Typ I weitaus häufiger vorkommt. Typ I verbraucht außerdem weniger Strom. CF-Karten sind größer als SD Karten und bekannt für ihre physikalische Haltbarkeit. Um die Übertragungs- Geschwindigkeiten anzugeben, verwenden sie das UDMA Modus System (Ultra Direct Memory Access), bei dem eine Zahl von 0 bis 7 angibt, wie schnell eine Karte sein wird.

Modus 0 erlaubt bis zu 16,7 MB/s und Modus 7 erlaubt bis zu 167 MB/s. CompactFlash Speicherkarten enthalten häufig die x-Bewertung in ihren Namen, sodass Sie die Geschwindigkeit auf einen Blick vergleichen können, bevor Sie einen genaueren Blick auf das echte Tempo Datenübertragung werfen.

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MicroSD

Adapter microsdxc
Micro Adapter von Micro Card zu SD Card
So lässt sich eine microsdxc Speicherkarte auch in anderen Geräten verwenden

Action-Cam-Benutzer benötigen kleinere microSD und microsdxc Karten. Auch bei Fotodrohnen kommen diese zum Einsatz. Diese sind übrigens in Kapazität und Geschwindigkeit vergleichbar mit SD Cards. Auch hier gibt es microSDHC und microSDXC Karten mit hoher Kapazität. Alle sind micro Cards, wobei microsdhc und microsdxc sich von der Maximalkapazität unterscheiden.

Die beste microSD bzw. microSDHC / microSDXC-Karte für Ihre Kamera hängt von der Videoauflösung und der Bildrate ab, aber auch hier haben wir eine Reihe großartiger Speicherkarten. Denn hier bedeutet ein schnelleres Speichermedium eine schnellere interne Verarbeitung sowie später eine fixe Übertragung zum Computer. Auch Samsung und Kingston bauen microSDXC Karten.

Übrigens, mit einem micro Adapter lassen sich diese micro cards als normale SD-Karten verwenden. Die microsdxc Karte wird dabei in den Adapter geschoben und kann fortan in Geräten verwendet werden, die für eine normale SD Speicherkarte konzipiert sind.


Hier gibt es viel Speicherkapazität sehr günstig:

XQD Speicherkarten

Die XQD Speicherkarten sind vorwiegend bei High-End Kameras zu finden. Daher sind sie vorerst noch ein Nischenprodukt. Nach und nach wird aber auch dieser Typ immer populärer und damit bezahlbarer werden.

Theoretisch hat das XQD-Format eine maximal mögliche Kapazität, die über der 2-TB-Grenze anderer Speicherkartentypen liegt. Allerdings gibt es noch keine Speicherkarte mit dieser Kapazität.

XQD Speicherkarten sind derzeit in mehreren Klassen erhältlich: der Standard-XQD, auch als H-Serie bekannt, sowie der N-, S- und G-Serie. Die H- und N-Klasse unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 125 MB / s, während die S-Serie bis zu 180 MB / s zum Lesen und Schreiben unterstützt. Die neueste Klasse, die G-Serie, unterstützt sogar Übertragung von bis zu 400 MB / s, um 4K Videos und hochauflösende Serienaufnahmen zu ermöglichen.

CFExpress

Wir haben auch unsere Auswahl für die besten CFexpress Karten beigefügt, da wir davon ausgehen, dass in Zukunft mehr Geräte mit diesem Format kompatibel sein werden.

Kompatibilität

Nikon D1
CF-Slot einer alten DSLR. Nicht mit 32GB, sondern noch mit 30MB!

Die meisten Kameras und Camcorder sind mit CompactFlash- (CF), Secure Digital- (SD) oder Memory Stick Karten kompatibel. Mehrere verfügen jetzt über zwei Steckplätze, sodass Sie bis zu zwei Speicherkarten gleichzeitig verwenden können. Übliche Kombinationen umfassen zwei SD-Steckplätze oder einen CF- und einen SD-Steckplatz sowie eine Handvoll verschiedener Kombinationen.

Die microSD Karten werden häufig in kompakten Geräten wie Smartphones und Tablets verwendet. Sie passen jedoch auch in eine Reihe kleiner Kompaktkameras. Sie können mit einem Adapter in SD-Größe an Geräte angepasst werden, die nur SD-Karten akzeptieren. Alle Kameras und anderen Geräte, die SDXC SD-Karte unterstützen, sind auch abwärtskompatibel mit SDHC und SD. Und Geräte, die SDHC unterstützen, unterstützen auch SD-Karte. Die gleiche Regel gilt jedoch nicht umgekehrt. Geräte, die mit bis zu SDHC Karten kompatibel sind, unterstützen häufig keine SDXC Speicherkarten.

Die überwiegende Mehrheit der Kameras, die CF-Karten verwenden, akzeptiert nur Typ I. Typ II wird selten verwendet, ist aber immer noch auf bestimmten Festplatten und anderen Computergeräten zu finden.

Stellen Sie vor einer Entscheidung sicher, dass Sie innerhalb der Grenzen Ihrer Kamera oder eines anderen Geräts arbeiten. Viele Einstiegs- und Mittelklasse-Kameras sind nicht in der Lage, Speicherkarten mit Kapazitäten über 64GB zu unterstützen. In solchen Kameras bringt der Kauf von 128GB also hgar nichts.

Auswahl der richtigen Kapazität

Man sollte grundsätzlich annehmen, dass größer besser ist, wenn es um die Kapazität geht. Aber es hängt wirklich von der Anwendung ab. Viele Fotografen bevorzugen mehrere Karten mit geringerer Kapazität gegenüber einer einzigen Karte mit hoher Kapazität. Warum? Weil sie auf diese Weise immer noch die Daten haben, die sie auf den anderen Karten gespeichert haben, wenn eine kaputt geht oder ausfällt.

Ein weiterer Vorteil dabei besteht darin, dass Fotografen auf Reisen eine Karte pro Tag verwenden können. So können sie kurz und schnell ordnen, welche Tagesbilder sich auf welcher Karte befinden. Diejenigen, die schnelle Serien aufnehmen, wie Sportfotografen und Videofilmer, bevorzugen häufig eine Karte mit viel Speicherplatz. Das bietet Platz für lange Serien, ohne anhalten und wechseln.

Eine weitere Überlegung bei der Kapazität ist die Art der Dateien, die Sie aufnehmen. Und wie groß Ihre durchschnittliche Dateigröße ist. Wenn Sie mit einer kleinen 12-Megapixel Kamera arbeiten und nur JPEG-Dateien aufnehmen, können Sie mehr als 8000 Bilder auf einer einzelnen 32 GB Speicherkarte aufnehmen. Wenn Sie jedoch mit einer Vollformat DSLR arbeiten und gleichzeitig RAW und JPEG aufnehmen, erhalten Sie möglicherweise nur etwa 500 Bilder pro 32 GB.

Speicherkarten

Überlegungen zur Geschwindigkeit

Es geht nicht nur darum, wie viele Daten Ihre Speicherkarte schreiben kann, sondern auch darum, wie schnell sie das tut.
Mit höherer Schreibgeschwindigkeit können Sie in einem bestimmten Zeitraum mehr Aufnahmen machen. Höhere Lesegeschwindigkeit dagegen verbessert den Workflow, indem sie die Übertragung von Karte zu Computer beschleunigen.

Mehr Speed ermöglicht eine bessere Leistung bei 4K und HD Videos sowie bei RAW und JPEG Bildaufnahmen mit hoher Auflösung. Das gilt besonders bei Serien und bei Zeitlupen- Aufnahmen. Bei schnelleren Karten tritt weniger Verzögerung und Unterbrechung auf. Das merkst man sofort, wenn man 4K Filme oder schnelle Sequenzen aufnimmt.

Speicherkarten-Geschwindigkeiten

UHS-I ist wirklich ein Muss für Profis, die SDHC / SDXC verwenden, während alle, die CF-Karten verwenden, UDMA 6 oder höher wählen sollten. Das XQD Format wurde speziell für die schnelle Übertragung großer Dateien entwickelt, ebenso wie die SxS-1 / SxS PRO + von Sony und die P2 Karten von Panasonic.

Ich empfehle, eine Karte mit einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30 MB / s zu wählen. Es sei denn, Sie fotografieren sehr beiläufig und sind wirklich nicht an der Geschwindigkeit interessiert. Wenn Sie ein Profi sind, der mit den heutigen hochauflösenden Kameras arbeitet, kaufen Sie mindestens 45 bis 60 MB / s. Und wenn Sie ein Sportschütze oder ein 4K HD Videofilmer sind, kaufen Sie die schnellste Karte, die Sie können. Viele der heute auf dem Markt befindlichen Geräte erreichen bis zu 90 MB / s und mehr, und es gibt Angebote mit weit über 100 MB / s.

Langlebigkeit und Marke der Speicherkarte

Speicherkarten
64GB und 128 GB Speicherkarten

Die Haltbarkeit einer Karte kann ebenfalls ein wichtiger Punkt sein. Es gibt zwei Arten von Langlebigkeit für eine Speicherkarte: die Fähigkeit, einer großen Anzahl Lese- / Schreibzyklen standzuhalten, und die Fähigkeit, Umweltfaktoren zu trotzen.

Die meisten der besseren Karten auf dem Markt erlauben standardmäßig 10000 oder mehr Arbeitszyklen. Diejenigen, die ein Wear-Leveling-Management anbieten, stellen sicher, dass die Daten gleichmäßig über verschiedene Regionen der Karte geschrieben werden. Dies verhindert übermäßigen Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Karte. Das kennt man so auch von SSDs.

Manche Karten können Stößen und Stürzen standhalten. Die eine mehr, die andere weniger. Einen Sturz aus 2 Meter Höhe werden alle unbeschadet überstehen. Profis brauchen aber oft mehr. Spezielle Karten trotzen extrem kalten oder heißen Temperaturen. Es gibt sogar Karten, die wasserdicht sind. Oder sogar vollständig wasserdicht sind. Darüber hinaus sind einige Modelle so konstruiert, dass sie Magnetfeldern und Röntgenstrahlen standhalten.

Sind Sie ein Reisefotograf, Journalist oder Abenteurer, der an extremen Orten wie im Dschungel oder in der Wüste fotografiert? Dann sind diese harten Karten genau das Richtige. Zum Glück bieten einige dieser Speicherkarten auch sehr beachtliche Geschwindigkeiten: Bis zu 90 MB / s oder mehr zum Lesen und Schreiben. Damit gibt es keine Kompromisse bei der Leistung.

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