Saubere Objektive sind entscheidend für scharfe, klare Fotos. Schon kleine Staubkörner oder Fingerabdrücke können die Bildqualität deutlich verschlechtern. In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Objektiv sicher und einfach reinigen solltest. Das geht mit wenig Aufwand und ohne es zu beschädigen.

Niemand mag Staub oder Kratzer auf der Frontlinse. Wenn du SLR-Objektive reinigst, machen Fotografen das unterschiedlich. Ich zeige dir meine Methode. Ich bekomme dazu oft E-Mails oder Kommentare. Viele wollen wissen, wie man es richtig macht. Darum schreibe ich hier ausführlich. Die Reinigung des Objektivs ist ziemlich einfach. Und sie ist fast risikofrei. Vorausgesetzt, du benutzt die richtigen Werkzeuge.
Warum solltest du das Objektiv reinigen?
Nun, auch wenn es sich trivial anhört: Weil es sonst schmutzig wird! Das Bild wird trüb. Ich hatte einmal einen Anfänger auf einem Fotospaziergang. Seine Bilder wirkten milchig, er wusste nicht warum. Ich sah, dass das vordere Linsenelement voller Fingerabdrücke war und anderemDreck. Der Junge mochte seine Kamera sehr, aber wusste nicht, wie man sie säubert. Nach der Reinigung waren die Bilder klar und scharf. Staub, Schmutz und Öl beeinträchtigen deine Fotos!

Ein anderer Grund: Wenn hinten an der Rücklinse oder vorn an der Frontlinse Staub ist, sieht man das in hellen Bereichen oder im Hintergrund. Besonders dann, wenn große Staubpartikel da sind. Staub gehört zwar zum Alltag eines Fotografen, man kann ihn nicht immer vermeiden. Es kommt eine staubige Umgebung – früher oder später. Wenn es windig ist oder Sand fliegt, wie am Strand, musst du trotzdem fotografieren. Ich mache das oft. Ich fotografiere auch bei starkem Wind. Sand und kleine Staubpartikel kommen dann überall rein. Aber ich würde dennoch kein gutes Bild verpassen, nur weil ich Angst vor Dreck habe.
Doch es gibt Gefahren beim Reinigen, wenn man das Objektiv falsch saubermacht. Objektive können dabei leicht zerkratzt werden. Glas ist hart, aber wenn du ein Tuch mit Sand darunter benutzst, zerkratzt du das Glas. Manche Reinigungsmittel greifen die Schutzbeschichtung an. Zu viel Flüssigkeit kann ins Innere gelangen und Probleme machen.
Darum sind gute Werkzeuge wichtig. Und die Anwendung muss vorsichtig sein.
Die beste Staubentfernung ist Staubvermeidung, sage ich immer.
Ich benutze bei meinen Objektiven daher immer einen Schutzfilter. Vor allem, wenn das Objektiv in der Tasche oder im Rucksack ist, gehören beide Deckel drauf. Das macht zudem später die Reinigung einfacher.
Es gibt bestimmte Objektive mit Gewinden vorn oder Stufen neben dem vorderen Linsenelement. Die sammeln Staub und Fasern vom Tuch. Ein Filter schützt diese Teile. Ich nutze übrigens nur hochwertige, mehrfach beschichtete Filter von B+W. Die Qualitätseinbußen sind dabei sehr gering. Wenn der Filter verkratzt wird, tauscht man ihn. Das eigentliche Objektiv bleibt somit aber heil. Trotzdem schraube ich Filter ab und zu ab, um das Objektiv vorne zu reinigen.
Welche Werkzeuge brauchst du?
Ich nutze zum Reinigen eine Reihe bewährter Tools:
- Einen Reiniger speziell für Objektive.
- Mikrofasertücher, aber saubere.
- Spezielle Reinigungspapiere
- Einen Blasebalg, um Staub wegzublasen.
- Eine Zahnbürste oder Bürste für die Gummiringe von Fokus- und Zoomring.
Hier bekommst du alles in einem Set:
- [ Professionelles Objektiv-Reinigungsset ] Das DSLR-Reinigungsset enthält: 1x Objektivreinigungsstift, 1x Kamera-Blasebalg, 60 ml gereinigtes Wasser, 2x extragroßes Mikrofasertuch (40×40 cm), 3x Reinigungstuch (15×15 cm), 6x Objektiv-Reinigungstücher, 1x Objektivpinsel. Alles Notwendige in einem praktischen Set.
- [ 60 ml gereinigtes Wasser ] Der Objektivreiniger ist ammoniakfrei, ungiftig und VOC-arm. Das gereinigte Wasser wird mehrfach gefiltert und ist nahezu frei von Verunreinigungen. Es entfernt effektiv Schmutz, beschädigt jedoch nicht die Beschichtung empfindlicher Bildschirme – ideal für verschiedenste empfindliche Elektronikgeräte.
- [ Kamera-Blasebalg ] Der Kamera-Blasebalg besteht aus umweltfreundlichem Silikon, ist weich und elastisch. Die weiche Düse beschädigt keine Linsen. Mit Einweg-Lufteinlass und großem Luftvolumen zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen durch Rücksaugung.
Andere Produkte funktionieren auch. Falls du ein Set willst, nimm ein gutes, wie das Gezeigte, das einen großen Blasebalg hat. Kleine Blasebälge bringen oft zu wenig Luft.
So reinige ich mein Objektiv in drei Schritten
Erst außen, dann die Befestigung, dann die optischen Elemente reinigen!
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Zuerst reinige ich das Äußere und die Gegenlichtblende. Ich wische mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch. Wenn viel Schmutz da ist, nehme ich gereinigtes Wasser dazu, danach den Reiniger. Die Gummiringe reinige ich mit einer Zahnbürste. Die Bürste entfernt Schmutz in den Rillen.
Dann säubere ich den Objektivanschluss („Mount“). Dort setzen sich oft Öl und Dreck ab. Auch die Kontakte reinige ich gründlich. Ein Mikrofasertuch und etwas Reinigungsflüssigkeit helfen da.
Zum Schluss kommen die vorderen und hinteren optischen Linsenflächen. Das ist der heikle Teil beim Objektiv reinigen. Hier benutze ich kein grobes Mikrofasertuch, besonders wenn es schon draußen benutzt wurde. Es kann Partikel enthalten. Ich verwende lieber Reinigungspapiere, die für Glas gemacht sind. Wenn Reste bleiben, blase ich sie mit dem Blasebalg weg.
Der gesamte Prozess ist einfach. Du kannst ihn selbst durchführen. Du brauchst nur Geduld und die richtigen Materialien. Viel Erfolg!
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