Konzertfotografie – Konzerte fotografieren wie ein Profi

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Wenn du ein Konzert mit einer Kamera dokumentierst, kann es schwierig sein, gute Fotos zu machen. Was sind die Probleme und Schwierigkeiten? Welche Ausrüstung ist die richtige für die Konzertfotografie? Mit diesen Tipps zur Konzertfotografie kannst du Fotos wie ein Profi machen.

Konzerte sind nicht für Fotografen gemacht. Das Licht ist dunkel, d.h. eine Maiskuren betäuben the Lautstärke, der Bewegungsbereich um einen herum ist sehr eingeschränkt. Zudem gibt es viele weitere Fotografen, die ebenfalls auf der Jagd nach dem besten Bild sind. Wie kann es gelingen, vernünftige Fotos von einem Rockkonzert oder Festival zu bekommen?

Konzertfotografie
Konzertfotografie

Die Vorbereitung der Konzertfotografie

Zugang zum Konzert

Zunächst stellt sich die Frage, wie du auf das Konzert kommst.

Entweder kennst du den Veranstalter oder die Musiker, ansonsten wird es auch schon schwierig. Gerade bei größeren Konzerten benötigt der Veranstalter eine Akkreditierung. Diese wird meistens über eine Presseagentur ausgestellt. Somit bist du als privater Fotograf meist nicht zugelassen und erhältst keinen Eintritt zum Fotografengraben. Schon gar nicht auf die Bühne.

Ein Presseausweis hilft auch nicht weiter, denn ohne Akkreditierung wird meistens kein Zugang gewährt. Presseausweise werden häufig im Internet angeboten, diese sind jedoch völlig wertlos. Sie garantieren weder einen Zugang zu Konzerten, Stadion oder sonstigen Veranstaltungen. Sie dienen lediglich dazu, dem Aussteller die Taschen zu füllen.

In der Regel bekommst du einen Fotografenausweis für die Veranstaltung. Diese gibt es in verschiedenen Farben und Auswertungen, so dass das Sicherheitspersonal sofort sehen kann, für welchen Bereich du zugelassen bist.

Das kann auf der Bühne sein, oder vielleicht sogar backstage. In jedem Fall kannst du wahrscheinlich in dem Fotografengraben fotografieren.

Der Fotografengraben ist der Bereich zwischen Bühne und der ersten Zusschauerreihe.

Der Bereich im Fotografengraben ist sehr eng, insbesondere, wenn man sich mit mehreren anderen Fotografen den Platz teilt und sich alle auf den wenigen Quadratmetern tummeln. Wenn du nicht dort fotografierst, hast du unter Umständen vollen Zugang zur gesamten Bühne.

Das bedeutet aber nicht, dass es dort zwangsläufig gute Standorte zum Fotografieren gibt. Es dürfte aus fotografischer Hinsicht trotzdem besser sein, als ein Sitzplatz in der letzten Reihe. Wenn du deinen Ausweis und deine Akkreditierung hast, kann es losgehen. Allerdings fangen die richtigen Schwierigkeiten bei der Konzertfotografie jetzt erst an.

Schwierigkeiten bei der Konzertfotografie

Die Musiker stehen bei der Konzertfotografie normalerweise auf erhöhten Bühnen, um besser gesehen zu werden. Du fotografierst wahrscheinlich aus einem Abstand im Fotografengraben von 3 Meter, noch dazu unter ihnen. Wenn du nahe an der Bühne stehst, hast du den schlechtesten Aufnahmewinkel für Menschen – fast direkt nach oben. Zum Glück sind ihre Nasenlöcher normalerweise stark abgeschattet.

Mikrofone und Mikrofonständer werfen unerwünschte Schatten auf die Gesichter – oder schlimmer noch, sie sind ihnen im Weg. Mikrofone funktionieren nun mal am besten, wenn sie vor dem Gesicht verwendet werden. Gesichter werden normalerweise auch von vorne beleuchtet. Daher sind Schatten ein Problem. Bei der Verwendung eines Mikrofonständers bleibt der Künstler zumindest wahrscheinlich an seinem Platz.

Ein weiteres Problem: Die Künstler/innen werden von dir wegschauen – meistens. Konzerte, insbesondere Rockkonzerte, sind in der Regel sehr kreative Veranstaltungen – sei also kreativ bei deinen Aufnahmen.

Dein Weißabgleich wird wahrscheinlich auch kreativ sein müssen, da die Farbe der Beleuchtung von Sekunde zu Sekunde stark variieren kann. Nimm Konzertfotografie mit dem Serienbildmodus deiner Kamera auf. Weißes Vollspektrumlicht wird in der Unterhaltungsbranche oft nicht als kreativ angesehen. Hierbei schon mal ein Tipp vor ab: wenn du in Rohrformat fotografierst, kannst du deinen Weißabgleich später in der Nachbearbeitung korrigieren.

Die Lichtverhältnisse bei einem Konzert sind oft völlig unterschiedlich – von Sekunde zu Sekunde. Die Belichtungsmessung wird in der dunklen Umgebung herausgefordert. Wenn das Scheinwerferlicht direkt auf dein Objektiv trifft, zeigt dein Objektiv die stärksten Streulichtreflexe, zu denen es fähig ist. Im M-Modus mit Auto-ISO springen die ISO-Werte in weniger als einer Sekunde von 100 auf ISO 8000.

Die Bühnen sind groß – aber ein Darsteller braucht nicht lange, um das gesamte Set abzudecken. Zoom-Objektive sorgen für eine schnelle Schussbereitschaft in der Konzertfotografie. Die Bühnen, oder zumindest Teile davon, sind normalerweise sehr dunkel. Festbrennweiten haben den CHarme großer Lichtstärke und eignen sich für große Blendenöffnungen. Es ist allerdings eine Herausforderung, sich schnell und unberechenbar bewegende Motive innerhalb der Blende von f/2.8 zu halten. Verschlusszeiten von bis zu 1/500 s sind in der Konzertfotografie gelegentlich nicht schnell genug.

Es hilft, die Musik, die gespielt wird, zu genießen, aber du bist so auf das konzentriert, was du tust, dass du ihr nicht wirklich Aufmerksamkeit schenkst. Auch die notwendigen Ohrstöpsel beeinträchtigen dein Musikerlebnis.

Konzertfotografie schwarzweiß
Wenn das Licht zu bunt wird, geht auch Konzertfotografie in schwarzweiß

Änderungen bei Licht und Beleuchtung

Konzertfotografie war früher schwieriger. Wenn man früher bei wenig Licht fotografieren wollte, musste man eine großen Blende (f/2,8) in einem Zoomobjektiv wählen. Oder einer extrem großen Blende (z.B. f/1,4) in einem Festbrennweitenobjektiv. Mit einem modernen Universalzoom wie dem Canon RF 28-70 f/2 L kannst du sowohl eine große Blendenöffnung und zudem einen top Brennweitenbereich nutzen. Während einige Festbrennweiten immer noch den Vorteil Lichtstärke haben, schließt das RF 28-70 f/2 L Objektiv die Lücke. Es ist vor allem in Bezug auf die Bildqualität eine hervorragende Option für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, z. B. bei der Fotografie von Konzerten.

Heute ist es durch zuverlässige Bildstabilisierung möglich, bis zu sechs Lichtstufen von der Kamera und ihrem Mechanismus zur Vermeidung von Verwacklungen kompensieren zu lassen. Das macht die Konzertfotografie viel einfacher, weil auch längere Verschlusszeiten möglich sind.

Bei Konzerten ist der Ort des Geschehens oft unvorhersehbar und ändert sich schnell. Das bedeutet, dass Brennweitenänderungen erforderlich sind, die ein Zoomobjektiv ideal erscheinen lassen.

Ein schneller Autofokus eignet sich hervorragend für sich schnell bewegende Motive. Mit der linken Hand kannst du die Brennweite einstellen und mit dem rechten Daumen den Fokuspunkt verschieben. Dadurch kannst du schnell den idealen Bildausschnitt finden.


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Kameras und Ausrüstung für Konzertfotografie

Normalerweise ist meine Ausrüstung für die Konzertfotografie ziemlich einfach.

Ich fotografiere mit einer Nikon D810 oder D3. Diese Kameras haben mir bei der Konzertfotografie gute Dienste geleistet. Im Idealfall brauchst du etwas, das dir zumindest saubere ISO 1600 bietet.

Meine Standardobjektive sind ein Nikon 24-70 f/2.8, das 70-200 f/2.8 und ein 85mm f/1.4.

Ich mag die Vorstellung nicht, die Kamera für mich denken zu lassen. Also fotografiere ich alle Konzerte mit manueller Belichtung oder im A-Modus (Blendenvorwahl mit Zeitautomatik). Der Nachteil beim manuellen Modus ist, dass sich das Licht bei manchen Konzerten sehr schnell um 8-9 Blendenstufen ändert. Das macht es unmöglich, die Belichtung so schnell an das Licht anzupassen. 

Normalerweise nehme ich f/2.8, ISO 3200 und die Verschlusszeit, die für die Belichtung ausreicht. Außerdem stelle ich meinen Weißabgleich je nach Veranstaltungsort manuell ein. Das hilft sowohl bei gemischtem Licht als auch bei wechselnden Farben, die manche AWB-Algorithmen verwirren.

Mariah Carey
Mariah Carey, Nikon D3 70.0mm · ƒ/2.8 · 1/160s · ISO 1000 (pixabay)

Es war es anfangs eine Herausforderung, eine Show zu genießen, während ich sie fotografierte. Denn ich konzentrierte mich ständig auf die Einstellungen und die Bildgestaltung. Und die Musik praktisch ausblendete. Für mich bedeutet Konzertfotografie einer Show ein viel tieferes Zuhören. Heutzutage kann ich vieles vorhersehen. Die Sprünge und das Umdrehen der Haare. Den Sprung in die Menge. Den Moment, in dem ein Künstler oder eine Künstlerin die Kamera sieht und für eine Sekunde nur für mich auftritt. Wenn du lernst, eine energiegeladene Aufnahme zu antizipieren, ist das so, als würdest du einen Vogel im Flug verfolgen. Du bekommst ein Gefühl dafür, was passieren wird, und reagierst entsprechend.

Ich fotografiere in der Konzertfotografie gerne mit einem AF-C Autofokus, um schnell zu sein. Ich fokussiere mit der hinteren AF-ON-Taste (siehe Fokussierungstechniken) und halte sie vom Auslöser entkoppelt. Das geht schnell und genau und ist inzwischen zur zweiten Natur geworden. Ich möchte so viel wie möglich in der Kamera richtig machen, damit ich später weniger zu bearbeiten habe. In der Regel bearbeite ich das, was ich gesehen habe. Ich füge also nur ein wenig Kontrast und die notwendigen Anpassungen hinzu. Ich bearbeite das Bild in Lightroom.

Es ist wichtig, strategisch vorzugehen.
Wenn du dir die Mühe machst, eine Show zu fotografieren, solltest du dir auch die Mühe machen, nachzusehen, was andere Fotografen machen. Was ist der Hintergrund, die Beleuchtung, die visuellen Highlights dieser Aufnahmen? Diese Informationen können dir bei der Planung helfen, welche Objektive du mitbringen solltest, wo du stehen musst und was dich erwartet.

Manche Dinge passieren nur für eine Sekunde. Aber sie passieren oft bei jeder Show, und wenn du das weißt, kannst du dich darauf vorbereiten, sie einzufangen. Sprich mit den anderen Fotografen im Fotograben. Einige von ihnen haben vielleicht den vorherigen Abend oder die gesamte Tournee fotografiert. Die meisten von uns geben diese Informationen gerne weiter.

Die perfekte Fotoausrüstung für die Konzertfotografie:

Objektive

Es besteht kein Zweifel, dass Zoomobjektive bei Veranstaltungen praktisch sind. Aber ich sehe ein Konzert nicht gerne als Veranstaltung an. Stattdessen ziehe ich es vor, die Musik, die Leidenschaft, die Emotionen und das Licht aus der Perspektive vor der Bühne zu betrachten.

Als erstes möchte ich die Stimmung des Konzerts sehen. Da ist das 70-200 bei Konzertaufnahmen so, als würde man etwas nur dokumentieren, um es zu dokumentieren. Es sieht irgendwie steril aus. Ja, es gibt Momente, in denen man ein Teleobjektiv braucht. Aber das ist eher in einer großen Halle oder einem Stadion der Fall.

Also, kurzum: Die 35mm Brennweite eignet sich hervorragend für die Konzertfotografie. Allerdings nur, wenn der Veranstaltungsort klein bis mittelgroß ist. Und wenn er dir erlaubt, nah genug an die Bühne heranzukommen. Wenn du in einer großen Halle oder einem Stadion landest und weiter hinten stehst, wirst du deine Telezoom-Objektive definitiv vermissen. 

Bad in der Menge
Bad in der Menge

Weitere Tipps

Hier ist, was du beachten musst, bevor du ein Live-Konzert fotografierst, insbesondere mit einem Festbrennweitenobjektiv:

Kenne den Veranstaltungsort

Es ist wichtig, den Veranstaltungsort zu kennen, denn das macht die Aufnahme einer Show viel einfacher. Das gilt vor allem dann, wenn du das Konzert hauptsächlich oder ausschließlich mit einem Festbrennweitenobjektiv fotografieren willst. Denn dann hast du weniger Spielraum, wo du stehen solltest, um eine gute Bildkomposition zu erzielen.

Sei früh vor Ort und mach dich mit dem Raum vertraut. Versuche, sichere Motive zu finden. Eine Terrasse, von der aus du fotografieren kannst. Einen Platz irgendwo vor der Bühne? Eine Treppe, um einen hohen Aussichtspunkt zu bekommen. Und so weiter. Wenn du den Veranstaltungsort gut kennst, kannst du in der Regel schon im Voraus ein paar Aufnahmen planen. Das gibt Sicherheit für die spätere live Konzertfotografie.

Kenne den Künstler

Bei der Aufnahme von Shows ist es wichtig, den oder die Interpreten zu kennen. Welches sind ihre beliebtesten Lieder? Führen sie noch etwas anderes auf als nur zu spielen? Die meisten großen Künstlerinnen und Künstler haben während der Show irgendeine Macke, die ihnen hilft, zu Atem zu kommen. Das kann eine kurze Rede sein oder eine kurze Geschichte, die den nächsten Song erklärt. Diese Momente sind perfekt, um eine starke Aufnahme zu machen.

Der Stil der Musik ist wichtig

Welche Art von Show fotografierst du? Das kann einen großen Unterschied machen. Wenn du z.B. Jazz fotografierst, ist das Publikum wohl eher ruhig und entspannt, so dass du leicht an den Leuten vorbei gehen kannst. Viele der Shows, die ich fotografiere, sind Rock-Shows, bei denen viel geschubst und gefuchtelt wird. Du musst folglich dich und deine Ausrüstung in Sicherheit bringen. Es versteht sich von selbst, dass du diese Informationen im Voraus wissen solltest!

Kenne die Beleuchtung

Dieser Abschnitt ist der wichtigste. Das Licht, oder das Fehlen desselben, macht ein Bild aus.

Die meisten Veranstaltungsorte haben eine gute Beleuchtung und du solltest keine Probleme beim Fotografieren haben. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Ich hatte das Vergnügen, eine großartige audiovisuelle Aufführung in einem Veranstaltungsort mit einer miserablen Bühne und Beleuchtung zu erleben und zu fotografieren. Da habe ich angefangen, die Person hinter dem Lichtmischer zu schätzen, die in diesem Fall viel Erfahrung hatte. Das ist ein großer Unterschied in der Konzertfotografie.

Achte genau auf hartes, spontanes Gegenlicht. Es ist stark und schnell, was die Belichtung erschwert – aber wenn du es schaffst, kann das Ergebnis brillant sein.

Wenn du eineFestbrennweite verwendest, darunter ein 35mm, musst du noch mehr darauf achten, wie du dein Foto komponierst und das Licht nutzt. Denn die einzige Möglichkeit, deine Komposition zu ändern, ist, deine Kamera zu bewegen. Aber diese Herausforderung ist eine gute Sache, denn sie führt oft zu kreativeren und durchdachteren Bildern.

Praktische Effekte verwenden

Praktische Effekte sind großartig, auch für die Konzertfotografie. Wenn die Sicherheitskräfte dir erlauben, einen kleinen Gegenstand mitzubringen, den du für deine Aufnahmen verwenden kannst – z. B. ein Prisma oder einen kleinen Spiegel – dann experimentiere damit. Das kann trübes Licht ein bisschen interessanter erscheinen lassen.

Kenne deine Ausrüstung

Die Konzertfotografie ist keine leichte Aufgabe. Wenn du die Grenzen deiner Ausrüstung kennst, ist das ein großes Plus. Welches ist der höchste ISO-Wert, der ein gutes Bild ergibt? Ist dein Objektiv lichtstark genug, um ein Konzert bei wenig Licht zu fotografieren? Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es an manchen kleinen Veranstaltungsorten keine gute Beleuchtung oder überhaupt keine. Dann kommt es ganz auf deine Kreativität an.

Meistens willst du die Bewegung einfrieren, wenn möglich. Erhöhe den ISO-Wert, wähle eine größere Blende und achte darauf, dass deine Verschlusszeit nicht zu Bewegungsunschärfe führt. Mit einem 35mm-Objektiv mit Festbrennweite kannst du wahrscheinlich eine viel größere Blende verwenden als mit einem Zoom. Das ist gilfreich bei schlechten Lichtverhältnissen!

Blitz in der Konzertfotografie

Ich bin kein Freund der Blitzfotografie, schon gar nicht in der Konzertfotografie. Aber wenn der Künstler und der Veranstaltungsort es zulassen, ist es sicherlich eine Option. Ich empfehle, mit langen Verschlusszeiten, Synchronisation auf den hinteren Vorhang, Aufblitzen von Wänden oder der Decke zu experimentieren. So kannst du einen Bewegungseffekt erzielen. Dein Motiv hinterlässt dabei eine Spur der Unschärfe, gefolgt von einer scharfen Form durch den Blitz.

Antizipiere die Aufnahme

Musikpassagen wiederholen sich. Daher ist es bei der Konzertfotografie oft möglich, die nächste Bewegung des Künstlers vorherzusehen. Antizipiere die Aufnahme. Alle Künstler haben ihre eigenen Macken – eine Geste, eine Bewegung, eine Pose und so weiter. Schieß nicht sinnlos. Warte auf etwas Interessantes: eine Interaktion mit der Menge, einen Ausdruck oder irgendetwas Ungewöhnliches.

Vorfreude ist das A und O der Konzertfotografie – und das ist besonders wichtig, wenn du ein Weitwinkel verwendest, denn dann hast du ein engeres Zeitfenster, um die nächste Bewegung des Künstlers oder der Künstlerin richtig einzufangen.

Versuche bei Konzerten, mit deinem Objektiv nicht nur die Band oder Musiker, sondern auch das Publikum zu beobachten und zu fotografieren. Bilder vom Publikum zeigen oft Emotionen, wie beim Sport, und können sehr fotogen sein.


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