Hauptberuflicher Drohnenpilot werden mit diesen 15 Tipps

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Die Drohnenfotografie erfreut sich dank der atemberaubenden Aussichten, die sie bietet, der Gehälter, die sie einbringt, und vielem mehr großer Beliebtheit. Hier sind ein paar Dinge, die du beachten musst, damit dein Gewerbe mit der Drohnenfotografie reibungslos läuft.

Wir beleuchten nachfolgend Chancen, Gehalt und Möglichkeiten als privater Drohnenpilot. Wir meinen hier natürlich nicht den Drohenpilot bei der Bundeswehr!

1Besorge dir eine Lizenz und Versicherung, um ein kommerzieller Drohnenpilot zu werden

Drohnenfotografen benötigen in den meisten Ländern eine Lizenz, um legal arbeiten zu können.

Einige Arbeitgeber für Tätigkeiten als Drohnenpilot benötigen darüber hinaus eine „Windsicherheitsausbildung“. In dieser Stellenbeschreibung steht, wie Chancen und Voraussetzungen sind und was in dem Fall verlangt wird.

Eine Versicherung ist sowieso obligatorisch, weil eine Drohne ohne Versicherung nicht abheben darf.

Drohnenfotografen benötigen eine Lizenz, um legal arbeiten zu können. Einige Arbeitgeber und Tätigkeiten benötigen darüber hinaus eine „Windsicherheitsausbildung“. In dieser Stellenbeschreibung steht, wie Chancen und Voraussetzungen sind und was in dem Fall verlangt wird. Eine Versicherung ist sowieso obligatorisch, weil eine Drohne ohne Versicherung nicht abheben darf.

Bevor es mit deiner Karriere als Drohnenpilot los geht, musst du also ein par Voraussetzungen erfüllen.

Zu einer Lizenz gehört normalerweise eine Prüfung. Je nach Gewicht der Drohne ist diese zwingend oder freiwillig. Aufschluss darüber geben die einschläggen Drohnenverordnung. Wenn du die Prüfung bestanden hast, bist du ein offizieller Drohnenpilot. Eine Versicherung garantiert, dass du entschädigt wirst, wenn während des Fotoshootings etwas schief geht, was hoffentlich nicht passiert.

Auch wenn eine Lizenz und eine Versicherung Zeit und Geld kosten, sind sie beide eine lohnende Investition. Gerade dann, wenn du dich selbständig machen willst und nicht als Angestellter arbeiten möchtest. Es fällt den Kunden leichter, Fotografen zu vertrauen, die wissen, wie man professionell mit Drohnen umgeht. Mache deutlich, dass du über eine Lizenz verfügst, wenn du online über deine Drohnenfotografie berichtest.

2Beachte die Drohnengesetze, um illegale Aufnahmen zu vermeiden

Drohne mit Feld und Mann
Drohnenpilot , freies Feld ohne Hindernisse

Es gibt viele Drohnengesetze, die zu beachten sind, wenn du irgendwo Fotos machen willst. Diese Gesetze hängen jedoch von dem Land ab, in dem du dich befindest.

Hier sind zum Beispiel einige Gesetze für Deutschland: Nach den neuen Gesetzen ist die erlaubte maximale Flughöhe für Drohnen auf 120 Metern über Grund festgesetzt. Generell ist in der neuen Verordnung hauptsächlich das Fliegen außerhalb der Sichtweite verboten.

3Beginne mit einer erschwinglichen Drohne

DJI Drohne
DJI Drohne

Vielleicht bist du versucht, sofort in eine teure Drohne zu investieren. Auch wenn du das Geld hast, solltest du zuerst eine billigere Drohne kaufen. So kannst du experimentieren, ohne dir Sorgen machen zu müssen, dass deine Ausrüstung beschädigt wird. Du kannst dich stattdessen auf die Komposition, den Blickwinkel und die Aussicht konzentrieren.

Einige der günstigsten Drohnen auf dem Markt sind:

DJI Mavic Mini

DJI Mini 2

DJI Ryze Tello

Die meisten dieser Drohnen sind leicht und haben hochwertige Kameras, sodass du dir keine Sorgen machen musst, die Qualität deiner Arbeit zu beeinträchtigen. Investiere später in eine hochwertige Drohne, um beeindruckende Aufnahmen zu machen

4Upgrade zu einer Profidrohne

Wenn du das Gefühl hast, dass du genug Erfahrung als Drohnenfotograf/in hast, kannst du in professionelle Drohnen investieren. Für welche Art von Drohne du dich entscheidest, hängt von der Art der Arbeit ab, die du machen willst. Dazu später mehr.

Die beste Drohne für den hauptberuflichen Zweck ist heute:



Sie ist auf den ersten Blick zwar ziemlich teuer, aber sie ist eine lohnende Investition, wenn du ein nachhaltiges Geschäft mit Drohnenfotografie aufbauen willst. Je besser deine Ausrüstung ist, desto sicherer wirst du dich fühlen, wenn du deinen Kunden deine Dienste anbietest.

5Experimentiere mit verschiedenen Motiven

Herzinsel
Vorsicht beim Erstflug über Wasser

Dies ist einer der wichtigsten Schritte in deinem Geschäftsplan als Drohnenpilot. Wie bereits erwähnt, gibt es bei der Drohnenfotografie eine Menge Unterkategorien.

Hier sind nur ein paar Kategorien, mit denen du in in die Drohnenfotografie einsteigen kannst:

Sobald du ein paar Favoriten ausgewählt hast, kannst du deine Dienste einer Vielzahl von Menschen anbieten.

6Erstelle eine Business-Checkliste, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten

Checkliste
Foto einer Checkliste

Bevor du dein Drohnengeschäft offiziell machst, kannst du eine Liste mit allen Dingen erstellen, auf die du dich konzentrieren möchtest. Das kann eine To-Do-Liste sein oder einfach eine Liste mit Fragen.

Ein paar Fragen, die du dir stellen solltest, sind:

  • Was ist mein Zielpublikum?
  • Wie viel kann ich realistischerweise in einem Jahr verdienen?
  • Kann ich das neben meinem Vollzeitjob tun?
  • Habe ich Bekannte oder Freunde, die an meinem Geschäft interessiert sein könnten?
  • Möchte ich auch Drohnenvideografie anbieten?
  • Welches ist die beste Social-Media-Plattform, um für meine Arbeit zu werben?
  • Was ist mein Notfallplan, wenn etwas schief geht?
  • Je besser du vorbereitet bist, desto leichter wird es dir fallen, dein Geschäft aufrechtzuerhalten, egal, was du erlebst.

7Verbessere dein Drohnengewerbe durch Konkurrenzbeobachtung

Strand von oben
Drohnenpilot werden als Traumberuf

Verschiedene Arten der Drohnenfotografie gedeihen in verschiedenen Gebieten. Schau dir örtliche Drohnenfotografen an und sieh dir an, was sie anbieten. Achte auf Gemeinsamkeiten, Preispakete und Bearbeitungsstile.

Bieten die meisten von ihnen nur Fotodienstleistungen an? Wenn ja, kannst du vielleicht zusätzlich Videodienste anbieten. Dein Ziel ist es, herauszufinden, was fehlt, und es zu nutzen, um Kunden anzuziehen.

Es gibt noch andere Dinge, die du in dein Angebot aufnehmen kannst, z. B. eine professionelle Farbkorrektur und eine Bearbeitungszeit von 24 Stunden. Natürlich musst du darauf achten, dass dein Angebot für deinen Lebensstil realistisch ist. Auch wenn es wichtig ist, deine Arbeit auf die nächste Stufe zu heben, solltest du deine Grenzen und Fähigkeiten nicht vergessen.

Wenn du z. B. einen Teilzeitjob hast, kannst du statt einer 24-Stunden-Frist eine 48-Stunden-Frist anbieten. So hast du genug Zeit, um beide Jobs effizient zu erledigen, ohne einen von ihnen zu gefährden.

8Baue ein starkes Portfolio auf, um deine Fähigkeiten hervorzuheben

Ohne einen herausragenden Stil sehen Drohnenfotos alle gleich aus. Du kannst deinen Stil natürlich entwickeln, indem du viele Fotos machst.

Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln, Höhen, Bearbeitungsmöglichkeiten und Videotechniken. Je mehr du das tust, desto eher entdeckst du deine einzigartigen Vorlieben.

Speichere alle deine Fotos auf einer Festplatte. Solange ein Bild scharf ist und eine gute Komposition hat, behalte es. Vielleicht kommst du auf diese Outtakes zurück und entdeckst Potenzial in ihnen. Zumindest siehst du dann, wo du etwas falsch gemacht hast und kannst daraus lernen.

Wenn du schon ein paar Fotoshootings gemacht hast und dich in deiner Arbeit sicher fühlst, kannst du mit dem Aufbau deines Fotoportfolios beginnen. Stelle nur deine besten Arbeiten ein. Halte deine Fotos abwechslungsreich. Das bedeutet, dass du Fotos von verschiedenen Ereignissen und Landschaften machen solltest.

Zeige den Besuchern alle deine Fähigkeiten, damit sie sich von deiner Arbeit inspirieren lassen können. Und wenn du sie inspirierst, werden sie dich wahrscheinlich auch einstellen.

9Erarbeite einen Preisgestaltung

Fotograf mit Kamera und Laptop
Fotograf mit Kamera und Laptop

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, einen Preisplan für Fotografie zu erstellen. Drohnenfotografen können zwischen 50 € und 500 € pro Stunde verlangen. Wenn du Anfänger bist und Erfahrung brauchst, solltest du mit einem niedrigen Preis beginnen.

Erarbeite einen Preis, der dir fair erscheint. Vergleiche ihn dann mit den Preisen deiner Konkurrenten. Du hast das Recht, mehr zu verlangen, wenn du zusätzliche Leistungen anbietest.

Ein weiterer Punkt, den du beachten solltest, ist die Durchlaufzeit. Wenn du deinem Kunden die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden schicken kannst, solltest du mehr verlangen. Ein Expressaufschlag sozusagen.

Einige Drohnenfotografen bieten eine Reihe von Preispaketen an. Anstatt pro Stunde abzurechnen, kannst du ein ganzes Paket zu einem Festpreis anbieten. Überlege dir, wie schnell du fertig bist, wie lange du fotografierst und ob die Kunden bearbeitete Bilder haben wollen oder nicht. Lies auch 11 wichtige Überlegungen zur Preisgestaltung in der Fotografie.

10Verkaufe deine Fotos auf Stockfoto-Websites für ein zusätzliches Einkommen

Du musst nicht immer für einen Kunden fotografieren, um etwas Geld zu verdienen. Viele Drohnenfotografen und -fotografinnen verkaufen ihre Fotos an Verlage, Werbefirmen und so weiter. Eine der einfachsten Möglichkeiten, dies zu tun, ist, eine Bildagentur zu finden.

Du kannst exklusive oder nicht-exklusive Arbeiten einreichen. Exklusive Arbeiten können nur einmal oder für eine begrenzte Zeit verwendet werden. Nicht-exklusive Arbeiten können immer wieder gekauft werden.

Bildagenturen zahlen in der Regel nicht so viel wie Kunden, aber sie können eine gute Quelle für passives Einkommen sein. Lies hier unseren weiterführenden Artikel:
Stockfotos verkaufen und mit Stockfotografie Geld verdienen

11Sei in den sozialen Medien präsent, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen

Sobald alles fertig ist, kannst du damit beginnen, deine Fotos in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Die Präsenz in den sozialen Medien kann zu mehr Kunden, einem guten Ruf und bezahlten Werbemaßnahmen führen. Es kann dir auch helfen, eine Gemeinschaft von inspirierenden Künstlern aufzubauen. Kann – muss nicht.

Beginne mit ein paar sozialen Plattformen. Wenn du dich nur auf einige wenige konzentrierst, kannst du deine Zeit in den sozialen Medien sinnvoll nutzen. Stundenlang diese Plattforen zu pflegen, bringt nichts, wenn sie sich niemand ansieht. Und Dauerpostings mit täglichen Einträgen nerven deine Leser nur. Die Gratwanderung ist, ein Zwischending zu finden.

Beziehe Menschen in deine Arbeit ein, damit sie sich besonders fühlen. Verwende Hashtags, die mit der Drohnenfotografie zu tun haben, damit mehr Menschen deine Arbeit entdecken können.

Das zahlt sich vielleicht nicht immer aus, aber es hält dich als Drohnenfotograf/in auf Trab und motiviert dich.

12Ist Drohnenfotografie profitabel?

Fotos verkaufen Geld verdienen
Fotos verkaufen als Drohnenpilot (Symbollfoto / Stockfoto)

Als Angestellter kannst du das verdienen, was dein Arbeitgeber bzw. der Tarifvertrag hergibt. Ob dein Job da sicher ist und du dich weiter entwickeln kannst, ist fraglich. Wenn du dein eigener Chef bist und dein Gewerbe selbst steuerst, kannst du natürlich mehr Geld verdienen.

Die Drohnenfotografie kann ein recht lukrativer Job sein. Professionelle Drohnenfotografen können bis zu 500 € pro Stunde verlangen. Im Allgemeinen hängt die Höhe des Verdienstes von der Art der Luftaufnahmen ab, die du machen möchtest.

Nicht zuletzt hängt die Profitabilität auch von der Preisgestaltung ab. Lies unseren Leitfaden zu dem Thema:

11 wichtige Überlegungen zur Preisgestaltung in der Fotografie

13Wie viel kostet eine Drohnenvideo?

Die Kosten hängen davon ab, wie lang dein endgültiges Video werden soll.

Drohnenaufnahmen dauern in der Regel zwischen 1-3 Minuten. Die durchschnittlichen Kosten für das Filmen mit einer Drohne liegen zwischen 100 und 200 Euro pro Stunde. Natürlich hängt der endgültige Preis auch von der Erfahrung des Kameramanns und der Art der angeforderten Arbeit ab.

14Können Drohnen für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden?

Drohne in der Landwirtschaft
Drohne in der Landwirtschaft

Ja. In einigen Ländern benötigt man eine Sondergenehmigung, um eine Drohne für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Die meisten kommerziellen Fotografen benötigen eine Drohnenversicherung und eine Zertifizierung für ihr Unternehmen.

Ein beliebter Einsatzzweck, der immer populärer wird, ist der Einsatz auf Feldern in der Landwirtschaft. Hier geht es aber nicht ums Fotografieren, sondern um das Ausbringen von Pestiziden. Der Drohnenpilot ist oft der Bauer selbst.

15Brauche ich eine gewerbliche Drohnengenehmigung?

Das hängt von dem Land ab, in dem die Drohne fliegen soll. Im Allgemeinen benötigt man eine Lizenz für gewerbliche Drohnen, wenn man an einem gewerblichen Projekt arbeitet. Dazu gehören auch Fotoshootings für Kunden.

Wenn du deine Drohne nur zum Spaß verwenden möchtest, benötigst du keinen gewerblichen Drohnenführerschein. Als kommerzieller Drohnenpilot wende dich an die zuständigen Stellen deines Landes.

16Fazit

Die Drohnenfotografie ist ein vielfältiges Genre, das helfen kann, die Welt aus einem einzigartigen Blickwinkel zu betrachten. Es ist nicht verwunderlich, dass so viele Menschen daraus ein florierendes Geschäft machen wollen.

Mit etwas Geduld und Aufgeschlossenheit kannst du selbst ein erfolgreiches Unternehmen für Drohnenfotografie aufbauen, das sowohl dich als auch die Menschen in Ihrer Umgebung inspiriert. Der Beruf Drohnenpilot ist noch in den Kinderschuhen, sodass sich hier ein Einstieg noch lohnt.

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