Immobilienfotografie mit Drohnen – ein umfassender Ratgeber

Die Nutzung von Drohnen für die Immobilienfotografie hat sich als wichtiger Zusatz etabliert. Allerdings kann der Einstieg schwierig sein. Rechtliche Vorschriften, neue Ausrüstung und neue Perspektiven erscheinen zunächst kompliziert. Zum Glück werde ich dir in diesem Leitfaden zur Drohnenfotografie im Immobilienbereich alle notwendigen Informationen geben. Dies beinhaltet auch die Klärung, warum die gewerbliche Nutzung der Drohnenfotografie für dein Unternehmen von großer Bedeutung ist.

Immobilienfotografie mit Drohne
Die Immobilienfotografie mit Drohnen ist nicht nur für Fotografen, sondern auch für potenzielle Käufer eine echte Bereicherung. Sie ermöglichen es, einen echten Eindruck von der Aufteilung, der Umgebung und der allgemeinen Attraktivität der Immobilie zu bekommen.

Die Immobilienfotografie mit Drohnen kann ganz neue Bilder liefern. Sie ermöglicht es, Immobilien aus neuen Winkeln und Perspektiven zu zeigen. Die herkömmliche Fotografie dagegen kann diese einfach nicht erreichen. Das spricht Käufer an und hebt den Wert der Immobilie hervor. Darüber hinaus werden sie dein Unternehmen ganz nebenbei als innovativ positionieren. So hebst du dich leicht von anderen Maklern ab. Los geht’s!

Warum eine Drohne für die Immobilienfotografie verwenden?

Immobilienfotografen haben bislang keine Drohne benötigt. Aber jetzt wird sie fast immer für ernsthafte Aufnahmen angefragt, besonders in umkämpften Märkten. Ein Multicopter bietet schließlich eine völlig neue Perspektive auf die Immobilie. Mit Fotos aus Multicoptern kannst du als Makler die Schönheit und die Umgebung des Grundstücks hervorheben. Die Fotografie mit Drohnen gibt einfach diesen Look, der ein Angebot ins Auge springen lässt. Das ist ein wichtiger Pluspunkt für dein Marketing.

Luftaufnahmen sind auch für die Darstellung der relativen Größe von Grundstücken wichtig. Du kannst Aufnahmen von oben und aus verschiedenen Winkeln machen, um das Grundstück im Kontext zu zeigen. Dies rundet die Präsentation kleiner Häuser in Wohngebieten ab, von denen es sonst nur wenige Fotos gäbe. Die fliegende Kamera macht also Fotos aus einer Perspektive, an die man so vom Boden aus nie käme.

Smartphones und ihre Kameras verbessern sich zwar stetig. Dennoch sind Verkäufer auf der Suche nach Maklern und Fotografen, die Dienstleistungen anbieten, die sie nicht selbst durchführen können. Klar, ein Makler könnte problemlos ein Foto des Haues mit seinem iPhone machen und das war’s. Aber das ist langweilig, gerade weil es jeder kann. Für komplexe Leistungen, die nicht jeder Makler erbringen kann, sind sie meiner Erfahrung nach eher berei,t zu bezahlen.

Mehr Leistungen für mehr Umsatz

Hier kommst du als Drohnenfotograf ins Spiel. Denke nur an Videos, virtuelle 360° Rundgänge und Luftbilder. All das kann dir helfen, Aufträge im Bereich Immobilien und Events einfacher und zu höheren Preisen zu akquirieren. So bringt dir die Immobilienfotografie mit Drohnen mehr Umsatz und bessere Reputation.

Immobilienfotografie mit Drohne
Fotograf mit Drohne

Zudem bieten diese fliegenden Kameras eine der wenigen Lösungen zur Erfassung großer Grundstücke bei der Architekturfotografie. Ein Copter ist nötig, um den gesamten Umfang eines großen Grundstücks darzustellen. Auch die Vermessung und andere komplexe Leistungen in Verbindung mit großen Immobilien sind ebenfalls mit Drohnen möglich. Frage dich, ob du auch solche wertigen Services anbieten möchtest.

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Videos

Interessant beim Einsatz von Drohnen in der Immobilienfotografie sind Drohnenvideos. Anders als beim Filmen mit einer Kamera am Boden benötigen Multikopter keine extra Ausrüstung für Videos. Es ist alles schon eingebaut! Das bedeutet, dass kein Gimbal, kein externer Rekorder oder ein Stativ nötig ist. Das macht Luftbilder und Videos so einfach. Füge bewegte und dynamische Clips in eine Diashow über die Immobilie ein. Und das alles ohne extra Kosten!

Zu guter Letzt muss ein gutes Modell für die Immobilienfotografie nicht mal teuer sein. Die kleinen Fluggeräte haben sich in Bezug auf Automatik, Funktionen, Akkus und mehr enorm entwickelt. Doch fürs Fotografieren von Immobilien ist nichts davon wirklich notwendig. Bilder und Videos lassen sich einfach und in guter Qualität aufnehmen, gerade bei Tageslicht.

Immobilienfotografie mit Drohne
Immobilienfotografie mit Drohnen

Die besten Drohne für die Immobilienfotografie

Der Kauf eines Multicopters für die Fotografie mag ungewohnt sein, wenn man an den Kauf von Kameras gewöhnt ist. So verfügen die meisten Geräte über ein Objektiv mit fester Brennweite oder höchstens über einen moderaten Zoom. Das reicht aber auch völlig aus. Der Bildwinkel lässt sich schließlich leicht durch die Entfernung ändern.

Fürs Fotografieren von Immobilien ist ein Modell unter 250g am besten. Denn in dieser Klasse gibt es kaum Vorschriften, dazu kommen wir später. Gut geeignet ist meiner Erfahrung nach diese DJI Mini 4 Pro hier:

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  • Unter 249 g, kein Drohnenführerschein erforderlich[1] – Leicht, konform mit den C0-Vorschriften, in den meisten Ländern ist keine Drohnenführerschein erforderlich! Genieße den Spaß am Fliegen ohne mühsames Antragsverfahren und Wartezeit
  • Entfessle vertikale Videos in 4K/60 fps HDR – Präsentiere Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge und Nachtaufnahmen mit beeindruckender Klarheit. Teile Videos sofort ohne Nachschneiden. Genieße hochwertiges Filmmaterial direkt aus der Kamera!
  • Omnidirektionale Hindernisvermeidung für verbesserte Sicherheit – Mit präzisen Erkennungsfunktionen in alle Richtungen kannst du mit Zuversicht fliegen, da du weißt, dass die Drohne Hindernisse besser erkennt!

Wie du gute Immobilienfotos aus der Luft machst

Zum Glück gelten alle Grundsätze einer guten „normalen“ Fotografie auch für die Drohnenfotografie von Immobilien. Komposition, Belichtung und Farben sind also nach wie vor wichtig. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Technik zur Umsetzung etwas anders ist.

Beim Luftbild kann eine gute Komposition eine größere Herausforderung darstellen. Du musst wissen, wie du die Drohne auf der X-, Y- und Z-Achse bewegen kannst. Das lernst du am besten mit etwas Übung. Du hast dabei sogar mehr Flexibilität als bei einer normalen Kamera. Du kannst überall, vom Boden bis zu einer Höhe von 100m, Bilder machen. Lies am Anfang auch unsere Tipps zur Vorbereitung deines ersten Fluges.

Drohnenfotografie
Die Immobilienfotografie mit Drohnen kann Bilder aus ganz neuen Perspektiven zeigen.

Diese Art der Fotografie eröffnet somit ein viel breiteres Spektrum für Gestaltung, aber es gelten immer noch die gleichen Regeln. Du musst bei der Fotografie mit Drohnen also immer noch auf Ausschnitt, Symmetrie, negativen Raum und einen ebenen Horizont achten. Letztendlich geht es ja darum, die Immobilie richtig in Szene zu setzen. Überlege dir also, wie du dein Motiv am besten zeigst.

Beleuchtung und Belichtung

Die Belichtung kann im Vergleich zu anderen modernen Kameras eine größere Herausforderung darstellen. Denn Drohnen haben kleine Sensoren. Sie bieten folglich nicht den gleichen Grad an Lichter- und Schattenwiedergabe, selbst im RAW Format nicht.

Daher ist die richtige Belichtung umso wichtiger. Schon eine Aufnahme eines schattigen Gebäudes und eines hellen Himmels kann zu einem großen Dynamikbereich führen. Dazu kommt leider, dass das Display des Telefons oft kein perfektes Mittel für die Messung der Belichtung ist. Der Anteil des Himmels im Bild sollte daher immer gering sein. Denn erstens tut er nichts zur Sache, zweitens kann er zu einer falschen Messung führen.

Tipp

Außerdem empfehle ich, die Belichtung immer über das Histogramm zu prüfen. Nutze die Funktion für automatische Belichtungsreihen ausgiebig! Ich mache fast alle meine Drohnenfotos mit solchen Belichtungsreihen. Der zusätzliche Dynamikbereich und die Sicherheit bei der Belichtung haben sich meiner Erfahrung nach schon oft als nützlich erwiesen. Bursts mit 5 Bildern sind in den meisten DJI Modellen integriert und verbessern die Belichtung durch Mittelung (HDR).

Bildbearbeitung von Drohnenfotos in der Immobilienfotografie

Ich finde, dass die Bearbeitung von Immobilienfotos im Vergleich zu künstlerischen Fotos einfacher ist. Normalerweise muss man nicht so viele Schritte vornehmen. Viele Drohnenfotos führe ich in Lightroom zu HDR zusammen, um den Dynamikbereich der Datei zu verbessern. Dann muss ich nur noch den Ausschnitt anpassen, um die Komposition der Drohnenbilder zu verfeinern, sowie den Kontrast optimieren. Das ist alles.

Nach diesen Schritten folgt die Abstimmung der Farben, um die natürliche Schönheit des Objekts hervor zu heben. Gelegentlich verwende ich auch Photoshop, um unerwünschte Elemente zu entfernen. So kann ich einzelne Bereiche des Bildes verbessern. Schließlich speichere ich das fertige Bild in hoher Auflösung für den Druck sowie in niedriger Auflösung für die Verwendung online.

Tipp

Wichtig! Die Qualität des ursprünglichen Fotos hat einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Daher muss die Drohne stabil fliegen und scharf und gut belichten. Letztendlich ist das Ziel, ein reizvolles Foto zu erstellen, das die Immobilie in bestem Licht präsentiert.

Gesetzliche Vorgaben für die Drohnenfotografie

In vielen Ländern wie in Deutschland ist die Drohnenfotografie streng reguliert. Informiere dich über die lokalen Gesetze zu und besorge dir eine gültige Lizenz, wenn nötig. Erst danach darfst du loslegen. Viele Länder wie Deutschland erfordern auch eine Versicherung, die speziell für Drohnenflüge ausgelegt ist.

Die Entwicklung ist in vollem Gange und das Gesetz versucht, damit Schritt zu halten! Besonders aufregend ist die Drohnenverordnung für Geräte unter 250 g. Diese Grenze beim Gewicht ist eine kritische Schwelle in den Drohnengesetzen und schafft eine ganz neue Kategorie für diese leichteren Geräte. Was bedeutet das?

In vielen Ländern wie Deutschland sind Drohnen unter 250 g von den vielen Vorschriften ausgenommen. Zum Beispiel entfällt für diese leichten Modelle sogar die Pflicht zur Registrierung.

Vereinfachungen bei Gewicht unter 250g

Die rechtliche Situation für das Betreiben von Drohnen unter 250 Gramm in Deutschland kann sich ändern. Daher ist es ratsam, die aktuellen Bestimmungen bei den zuständigen Behörden zu überprüfen. Bislang gilt folgendes:

Drohnenfotografie
  1. Kennzeichnung: Auch für Quadrocopter unter 250 Gramm besteht die Pflicht zur Kennzeichnung. Das bedeutet, dass der Besitzer seinen Namen und seine Adresse an dem Fluggerät anbringen muss.
  2. Flugverbot: Beachte Flugbeschränkungen und Flugverbotszonen. Das gilt in der Nähe von Flughäfen, über Ansammlungen von Menschen, über kritischer Infrastruktur (Kraftwerke, Kasernen) und anderen sensiblen Bereichen.
  3. Versicherung: Für alle Copter, unabhängig von ihrem Gewicht, gilt eine Pflicht zur Versicherung. Der Betreiber muss potenzielle Schäden durch den Drohnenbetrieb durch eine Haftpflicht abdecken. Oft sind die USA hier ausgeschlossen, da hier schnell hohe Summen eingeklagt werden können. Fast alle anderen Länder sind aber meist eingeschlossen.
    Registrierung: Modelle über 250g (Start-) Gewicht müssen beim LBA registriert sein.
  4. Drohnenführerschein: Für Geräte ab einer Startmasse von 2kg besteht die Pflicht zum Erwerb eines Kenntnisnachweises, einem „Drohnenführerschein“. Für leichtere Multikopter ist dies nicht erforderlich.

Regelungen können sich ändern. Daher solltest du ab und zu die Website des LBA und andere offizielle Quellen überprüfen. Nur so kannst du sicher sein, dass du stets auf dem neuesten Stand bist.

In den USA beispielsweise müssen Drohnenpiloten eine Part 107 Lizenz erwerben, um kommerzielle Flüge durchführen zu können. Diese Lizenz erfordert eine Prüfung, die Kenntnisse in Bereichen wie Lufträumen, Vorschriften beim Betrieb sowie übers Wetter abdeckt. Man sollte sich also gründlich auf diese Prüfung vorbereiten. Nur so kannst du sicher sein, dass du die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für sicheres Fliegen hast.

Fazit

Drohnenfotos von Immobilien können eine großartige Möglichkeit sein, dein Geschäft zu erweitern. Ich persönlich liebe sie als Drohnenpilot für fast alle Motive, nicht nur für Immobilien. Die Ausrüstung ist immer besser und gleichzeitig bezahlbar geworden. Es gibt größere Sensoren, länger haltende Akkus und mehr Funktionen bei jedem neuen Modell.

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