Stockfotos verkaufen und mit Stockfotografie Geld verdienen

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Geld verdienen mit Fotos, wer möchte das nicht? Stockfotos verkaufen online ist dank Internet und Bildagenturen einfach. Aber nur, wenn Deine eigenen Bilder gewisse Kriterien erfüllen. Werde erfolgreich mit der Stockfotografie. Lies einfach unsere Tipps:

Was sind Stockfotos?

Stockfotografie wird auf Vorrat gemacht. Die Bilder liegen bei einer Bildagentur „in stock“, also auf Abruf bereit. Sie werden also nicht bei Bedarf im Rahmen eines Auftrages produziert. Käufer können sie bei der Bildagentur kaufen, um sie in Webseiten oder Publikationen zu verwenden. Der Fotograf bekommt für den Verkauf eine Provision von der Bildagentur. Somit ist das die Produktion von Fotos, die zeitlos und immer gefragt sind.

Mit Fotografie Geld verdienen: Vom Hobby zum Vertrieb?

Bilder online verkaufen und somit mit dem Hobby Geld verdienen?

Ja, das ist der Traum eines jeden (Hobby-) Fotografen. Schließlich will die Ausrüstung finanziert werden. Was liegt also näher, als die eigenen Werke nebenbei zu verkaufen und ein paar Euro Verdienst zu generieren? Wir geben Antworten zu Verdienstmöglichkeiten für Fotografen.

Fotos verkaufen mit Stockfotos Geld verdienen
Mit Fotos Geld verdienen (Symbolbild), beispielsweise auf der Adobe Plattform

Du könntest Dir selbst eine Website erstellen und Kunden suchen. Aber das Erstellen einer eigenen Website mit Online- Shop ist langwierig. Und der Verkauf von Bildern mit kleinen Beträgen lohnt den Aufwand meist nicht. Geld verdienen mit Fotos geht besser über Fotolia und Co!

Stockfotos verkaufen bei Adobe Stock &Co

Du willst nicht Fotoartikel über ein Blog bzw. Website verkaufen? Du bist nicht bei Instagram berühmt? Kein Problem: Verdiene mit der Fotografie, die Du ohnehin betreibst. Einfacher geht es also gar nicht. Zuerst mal.

Hier gibt es viele Möglichkeiten. Sogar über Preise und Marketing musst Du Dir keine Gedanken mahen. Das verspricht eine hohe Reichweite, und Du brauchst kein Blog oder Website.
Stattdessen musst Du nur bei einer Agentur ein Profil erstellen und Deine Werke hochladen. Naja, fast. Deine Bilder werden geprüft und eine bestimmte Anzahl wird akzeptiert. Das reicht dann aus, um Partner zu werden. Sogleich danach kannst Du mit Fotos Geld verdienen und noch mehr Bilder uploaden und verkaufen.

Lade nur deine besten Fotos hoch. Ansonsten kann es passieren, dass du nicht als Partner akzeptiert wirst. Lies auch die häufigsten Ablehnungsgründe.

Tatsächlich sind Verkäufe der eigenen Fotos gar nicht so schwer. Dazu musst Du weder Berufsfotograf sein, noch musst Du ständig auf Hochzeiten präsent sein. Im Gegenteil!
Denn dank Internet lassen sich praktisch alle Motive und Bilder verkaufen, für die es einen Markt gibt. Hört sich erst einmal einfach an, aber welche sind gut verkäuflich?
Keine Angst, lies hier alle Tipps, um gut und erfolgreich zu sein!

Fotos verkaufen
Einnahmen für Fotografen durch das Verkaufen bereits fertiger Bilder. Ein Geschäft.

Stockfotografie: Wie Bilder verkaufen?

Stockfotos verkaufen und Geld verdienen
Buch: Mit Fotos Geld verdienen. 9,99 €

Die vorproduzierten Aufnahmen sendest Du als Fotograf an Bildagenturen. Diese verkauft die Stockfotos. Das geschieht heute in der Regel alles online. Nach dem Verkauf der Bilder zahlt die Agentur das verdiente Geld quartalsweise an den Einreicher aus. Natürlich behält die Agentur auch etwas vom Erlös, üblich sind 50%. Mit Fotos Geld verdienen bedeutet also auch, zu teilen.

Tipp: Adobe Stock (vormals „Fotolia“) ist einer der größten Anbieter und übernimmt das komplette Marketing der Fotos. Damit wird man zwar erst einmal nicht reich. Aber der eine oder andere Euro fällt jede Woche beim Verkaufen einiger Stock-Fotos ab. Dann, Monat für Monat und Jahr für Jahr, wird mit der Zahl der Bilder auch der Umsatz höher. Damit ist man dort so erfolgreich, dass Fotolia komplett übernommen wurde. Die Bilder werden jetzt alle unter dem bekannten Logo des Photoshop Herstellers vermarktet. Hier kann jeder Fotograf, auch Amateur, verkaufen und Einkommen produzieren.

Mit Fotos Geld verdienen

Im Internet gibt es ja verschiedene Formen der Vermarktung. Blog, e-book oder Youtube. Aber für Bilder ist die Stockfotoagentur am besten für schnellen Erfolg. Statt also Bilder an Fotowettbewerbe zu senden, kannst du so mit deinem Hobby einfach Geld verdienen. Ein paar Euro extra schaden schließlich nie.

Hast du ein Bild verkauft, bekommst du eine Email mit dem erzielten Preis. Dieser richtet sich nach der Bildgröße, die verkauft wurde. So bist du über jeden einzelnen Verkauf informiert und siehst, was du verdienst. Übrigens, sogar kurze Videos lassen sich gut anbieten.

Was wird gesucht? Plattformen finden und den Bedarf treffen

Stockfotografie
Einnahmen der Plattformen lassen sich online kontrollieren.
Typisches Symbolbild, gut geeignet für Blog oder Print

Was Bildagenturen gerade suchen, hängt dabei etwas vom Zeitgeist und auch von der Jahreszeit ab. Im März wird niemand Weihnachtsmotive suchen. Bilder verkaufen sich folglich am besten, wenn das Motiv zur Suchliste der Agentur passt.

Auch Omas im Schaukelstuhl gibt es heute eher selten. Daher haben Stockfotos, die ältere Menschen bei Aktivitäten zeigen, bessere Verkaufschancen. Es ist also auch etwas abhängig vom Zeitgeist, welche Sujets sich gerade verkaufen lassen.

Symbolfotos zählen

Tipp: Grundsätzlich suchen Agenturen immer Motive, die Symbolcharakter haben. Menschen beim Händeschütteln (Business) , Geschäftsleute mit Mobiltelefon (Stress) oder aber ein Paar am Strand (Partnerschaft und Liebe). Dabei sind sie in verschiedene Kategorien eingeteilt, sodass Kunden schnell fündig werden. Das solltest du berücksichtigen.

Viele Bildagenturen geben auch Motivlisten oder Newsletter mit den Motiven heraus, die gerade für den Verkauf gefragt sind. Die Stockfotos in diesem Beitrag sind übrigens allesamt Symbolfotos, die typisch für Das Genre sind. Wer selbständig das eine oder andere Bild hochlädt, muss also auf Höhe der Zeit gehen, um damit Geld verdienen zu können!

In verschiedenen Bilddatenbanken gibt es auch lizenzfreie kostenlose Bilder. Da diese aber ihre Dienste im Gegensatz zu istock oder shutterstock gratis anbieten, verdient der Fotograf keine Provision. Hochwertige Fotos dagegen finden immer Abnehmer bei Unternehmen und Layoutern. Stockfotos verkaufen geht also nur bei kommerziellen Agenturen.

Beliebte Stockfoto-Agenturen

Wir konzentrieren uns in diesem Artikel daher nicht auf kostenlose Plattformen bzw. Datenbanken. Kostenlose lizenzfreie Inhalte bringen nämlich kein Geld. Unternehmen finden dort zwar vermehrt lizenzfreie Stock-Fotos und Videos zur freien Nutzung. Aber da bei diesen Bildern keine Preise erhoben werden, bekommt der Fotograf auch keine Vergütung. Vertreter sind Pixabay, Unsplash und Pexels als gratis Stockfoto-Börsen.

Kostenlose Anbieter können zum Testen aber ganz hilfreich sein.

Münzen
Kleinvieh macht auch Mist. Mit Fotos Geld verdienen ist nicht nur eine Frage der Menge. Qualität ist hier die Antwort.

Von den Einnahmen der Bilder behält die Stockfoto-Agentur einen Teil ein. Der Rest wird an die Fotografen ausgeschüttet. Der Anteil variiert je nach Anbieter. Genaue Antworten geben die Verträge, die sich online einsehen lassen.

Pflicht: Das Buch zur Stockfotografie

In diesem Zusammenhang möchte ich dringend ein Buch empfehlen. Es beschäftigt sich mit allen Aspekten des Bildverkaufs. Hier lernst Du, auf was beim Fotografieren und Stockfotos verkaufen zu achten ist. Und welche Bildagenturen was kaufen. Auch die Verschlagwortung und der Uploadprozess werden detailliert beschrieben:

Robert Kneschke ist seit vielen Jahren der König unter den Stockfotografen und beliefert diverse Agenturen. Er lebt inzwischen hauptberuflich vom Fotoverkauf und zeigt in seinem Buch Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos, worauf es beim Verkaufen ankommt, samt Antworten zu allen Fragen.

Das Buch von Robert Kneschke enthält wertvolle Anregungen und viele Links zu den Plattformen und Agenturen. Denn wenn jemand weiß, wie man seine Werke erfolgreich verkaufen kann, dann er!
Wir haben das Buch für Dich gelesen. Kauf-Tipp!

Vor dem Einstieg in den Fotoverkauf ist dieses Buch absolute Pflicht!

Mit Fotos Geld verdienen: Die Ersteinsendung

Bevor man aber nun die ersten Stockfotos verkaufen kann, musst Du eine Art Kurzbewerbung zur Bildagentur senden. Außerdem möchte manche eine Agentur eine Auswahl Deiner Bilder vorab sehen. Ein hochwertiger Querschnitt aus verschiedenen Kategorien sollte dabei sein. Kommerzielle Nutzung für Unternehmen sollte im Vordergrund stehen. Fotos dagegen, die schon ein paar Preise gewonen haben, eignen sich weniger als unbekannte Arbeiten.

Deine Auswahl sollte einen repräsentativen Schnitt Deines Könnens zeigen und möglichst viele Themenfelder bedienen. Wenn nicht mindestens 50%-80% der Fotos angenommen werden, wird es leider nichts mit der Zusammenarbeit. Die eingereichten und akzeptierten Stock-Fotos gehen sodann gleich in den Verkauf; die ersten Euro können kommen! Sobald du angenommen bist, kannst du auch in Zukunft Stockfotos verkaufen.

Kriterien an die zu verkaufenden Stockfotos

Stockfotos verkaufen Stockfotografie
Allgemeingültige Motive sind immer gefragt und verkaufen sich gut.

Bevor Du mit dem Verkaufen von Stockfotos Geld verdienen kannst, musst du genau die Kriterien kennen. Das ist super wichtig. Kurz gesagt, sollten die Stockfotos immer die allgemeinen Kriterien für gute Fotos erfüllen: Zunächst ist das Motiv wichtig. Schließlich soll das Foto möglichst einmalig sein. Bilder vom Kölner Dom hat jede Agentur schon tausendfach, daher werden solche Motive nicht mehr angenommen. Mit solchen Allerweltsmotiven lässt sich kaum Geld verdienen.
Eine homogene Fläche im Bild, auf der man noch Text anbringen kann, ist dagegen oft gewünscht (Himmel, Wände, etc.). Stichwort „negativer Raum“.

Zudem sind Bildgestaltung und Licht wichtig. In einer langweiligen Beleuchtung sieht schließlich jedes Motiv auch langweilig aus. Perfekte Schärfe sind genau so selbstverständlich wie ein gerader Horizont oder korrekte Belichtung. Wer Stockfotos verkaufen möchte, sollte zuerst die häufigsten Ablehungsgründe der Bildagenturen kennen.

Da die Stockfotos oft online gekauft, jedoch offline in Printmedien verwendet werden, ist eine gute Auflösung bzw. Pixelmenge nötig. Der Erlös bei Verkauf in einer großen Auflösung ist oft höher und kann je nach Agentur über 100 Euro pro Foto betragen. Mit Fotos Geld verdienen heißt, Fotos mit großer Auflösung hochzuladen und dmit mehr Geld zu verdienen.

Handyfotos scheiden durch die vorgenannten Kriterien meist aus. Mit Handy-Fotos Geld verdienen? Ist leider fast unmöglich.

Stockfotografie Urlaub
Solche Bilder machen sich besonders gut für die Stockfotografie

Bei Personen muss ein Modelrelease vorhanden sein, sonst kannst du nicht diese Stockfotos verkaufen.
Sind Personen auf dem Stockfoto, lassen sich die Bildagenturen in der Regel einen Modelvertrag zeigen. So lässt sich leicht beweisen, dass die fotografierte Person mit Veröffentlichung und Vermarktung einverstanden ist. Das erspart späteren Ärger bei Bildkäufer und Agentur.

Stockfotografie: Standards für die Einreichung einhalten

Wer Stockfotos verkaufen und mit Fotos Geld verdienen möchte, sollte grundsätzlich sehr hohe Ansprüche an seine Fotografie stellen. Da im Laufe der Jahre aber immer mehr Websites für Stock-Fotografie online gehen, sind die Standards nicht mehr so ​​streng wie früher. Neuere, kleinere Agenturen wollen neue Fotoproduzenten anziehen.

Da Bildbibliotheken Millionen von Stockfotos enthalten, haben sich die Parameter für den akzeptierten Fotostil geändert. Viele Fotoverkauf-Seiten akzeptieren Bilder für die redaktionelle Lizenzierung, während dies in der Vergangenheit bei den meisten nicht der Fall war. Von Agentur zu Agentur unterscheiden sich Qualität und Stil der von ihnen akzeptierten Stockfotos. Im Folgenden gehe ich auf einige der häufigsten Ablehnungsgründe ein.

Lies hier die häufigsten Ablehnungsgründe der Bildagenturen

Jedes eingereichte Foto wird gründlich geprüft. Das Inspektionsteam arbeitet mit einer Liste von Parametern und Standards. Jedes Foto muss diese erfüllen, bevor es in die Bestandsbibliothek aufgenommen wird. In einigen Fällen bieten Ihnen die Inspektoren Feedback an, oft gibt es aber nur einen allgemeinen Ablehnungsgrund wie „Qualität nicht ausreichend“.

Wenn Du also lernst, die geforderten Standards zu erfüllen, erhöhst Du die Akzeptanz Deiner Bilder. So kannst du potenziell mehr Stockfotos verkaufen und mehr Geld verdienen.

Stockfotos verkaufen Mit Fotos Geld verdienen
Mit Fotos Geld verdienen durch Reisefotografie: Stockbilder als Fotos und Videos verkaufen sich, wenn sie Symbolkraft haben (hier: Entspannung, Reise, Abschalten, Natur)

Tipps zum Bearbeiten von Stockfotos, damit diese die Prüfung bestehen

Stockfotos verkaufen sich nur dann, wenn sie fehlerfrei ud technisch in Ordnung sind, das dürfte klar sein. Einige der häufigsten Ablehnungsgründe sind:

  • Falsche Belichtung
  • Übermäßiges Rauschen
  • Chromatische Aberration
  • Artefakte (durch JPG Kompimierung)
  • Sensorflecken, Staub und andere Fehler
  • Schlechtes Zuschneiden und Ausrichten, schiefer Horizont
  • Falscher Weißabgleich
  • Copyright-Verletzung

Bevor Du mit der Bearbeitung beginnst, kannst Du sicherstellen, dass Deine Stockfotos akzeptiert werden. Damit sie die Inspektion bestehen, musst Du schon beim Aufnehmen wie ein Stock-Fotograf denken. Nur dann kannst du erfolgreich mit dem Verkaufen deiner Stockfotos sein.

Die häufigsten Ablehnungsgründe der Bildagenturen

stockfotografie
Immerwährende Motive eignen sich am besten für die Stockfotografie für Shutterstock und andere.

Bildbearbeitung vor dem Fotoverkauf

  1. Stelle die Belichtung richtig ein
    Denke an eine gute Belichtung. Dies ist im Zeitpunkt der Aufnahme weitaus wichtiger als die Korrektur der Belichtung während der Nachbearbeitung. Bearbeitest Du krass schlecht belichtete Fotos, wirst Du auf ganz andere Probleme stoßen.
    Denn wenn Deine Belichtung schlecht ist, kann die Korrektur während der Nachbearbeitung zu Artefakten im Bild führen. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die digitale Integrität des Bildes zusammenbricht. Fotoinspektoren von Bildagenturen lehnen Werke mit Artefakten grundsätzlich ab. Wenn Du also mit Fotos Geld verdienen möchtest, darf Dir das nicht passieren!
  1. Beseitige Bildrauschen
    Moderne Kameras haben heute die Fähigkeit, Motive bei schlechten Lichtverhältnissen aufzunehmen. Wenn Du Deinen ISO-Wert aber zu hoch einstellst, kann dies zu inakzeptablem Rauschen führen. Das Beseitigen des Ruschens ist oft gar nicht so schwierig. Mit der richtigen Balance des Rauschunterdrückungsreglers kannst Du es häufig beseitigen oder mildern. Stockfotos mit Rauschen verkaufen sich definitiv nicht!
    Tipp: Digitales Rauschen lässt sich sogar in Lightroom entfernen.
  1. Entferne die chromatische Aberration
    Chromatische Aberration wird manchmal als violetter Rand bezeichnet. Es ist ein Fehler in digitalen Bildern, der durch Kontrast in einer Szene verursacht wird. Übrigens: Nachschärfen verstärkt diesen Fehler immens! Wenn Du Stockfotos einreichen möchtest, musst Du diesen Fehler sorgfältig prüfen.

    Überprüfe entlang der Kanten von Objekten in Deinen Stockfotos, wo ein Kontrast zum Hintergrund besteht. Wenn Du einen Farbsaum am Rand bemerkst, musst Du ihn korrigieren, sofern möglich. Die Farbe ist normalerweise magenta oder grün. Manchmal kann es blau oder gelb sein. Die gängigste Bildverarbeitungssoftware verfügt mitunter über spezielle Tools, um dieses Problem zu beheben.
  1. Beseitige Sensorstaub
    Sensorsstaub und Dreckpunkte sehen auf allen Bildern hässlich aus. Es ist am besten, den Kamerasensor durch eine Sensorreinigung sauber zu halten. Dies ist jedoch nicht immer möglich. Andere Staub- und Schönheitsfehler müssen ebenfalls entfernt werden, damit Du möglichst saubere Stockfotos hochladen kannst. Die Verwendung von Klonwerkzeugen ist häufig der beste Weg, um diese Fehler zu entfernen. Zoome auf 100%, damit Du diese Stellen leicht sehen kannst. Arbeite methodisch über das gesamte Stockfoto, um sicherzustellen, dass Du keine Fehler auslässt. Es ist zwar mit Arbeit verbunden, aber schließlich willst Du mit deinem Stockfoto Geld verdienen! Und Stockfotos verkaufen sich nun mal nicht mit Staubflecken!
  1. Richte Deine Stockfotos gerade aus
    Gebäude, Laternenpfähle, Horizonte und andere Elemente müssen richtig ausgerichtet aussehen. Das bedeutet, sie müssen randparallel sein. Wenn Du Dein Foto schief aufgenommen hast, erscheinen die vertikalen und horizontalen Linien nicht natürlich.
    Tipp: Achte beim Zuschneiden der Fotos darauf, dass die darin enthaltenen Elemente korrekt ausgerichtet sind. Das sollte eine abolute Mindest-Voraussetzung für jeden Fotografen sein, aber bei Stockfotografie ist es ein Muss!
  1. Korrigiere den Weißabgleich
    Meistens habe ich meine Kamera auf automatischen Weißabgleich eingestellt. Dies erzeugt die meiste Zeit die richtige Farbe in meinen Fotos. Wenn die Farbe dagegen seltsam aussieht, muss sie angepasst werden, damit sie natürlich aussieht!

    Falls Du (was Du sowieso tun solltest) RAW-Dateien aufnimmst, werden alle Aspekte der Nachbearbeitung einfacher, insbesondere die Farbkorrektur. Wenn die Farbe zu kühl oder zu warm aussieht, verwende die Pipette oder die Farbkorrekturregler. Damit kannst du nachträglich eine natürliche Farbe zu erzielen. Du willst mit deinen Fotos Geld verdienen. Das geht nur ohne Farbstich.
  2. Entferne alle urheberrechtlich geschützten Elemente
    Dies ist für viele Menschen der frustrierendste Aspekt der Fotografie. So viele Dinge sind urheberrechtlich geschützt und „gebrandet“. Vermeide am besten etwas mit einem Logo oder Branding, und zwar schon während der Aufnahme. Manchmal ist dies nicht möglich, daher musst du später alle urheberrechtlich geschützten Logos aus den Bildern entfernen. Keine Agentur akzeptiert das!

    Tipp: Manchmal ist es nur ein Branding auf einer Kaffeetasse. Ein Außenwerbebanner. Logos auf Schuhen und Kleidung. Auch ein Logo auf einem Handy oder Computer ist unakzeptabel. All dies ist nicht möglich, wenn Stockfotos an lizenzfreie Microstock-Fotoagenturen gesendet werden. Das liegt daran, dass ein Verkauf eingeschränkt oder ausgeschlossen ist.

    Text, der in einer Sprache verfasst ist, die der Inspektor nicht versteht, wird ebenfalls häufig abgelehnt, da er nicht wissen kann, ob er urheberrechtlich geschützt ist. Das Klonen von Logos oder Brandings kann lange dauern. Vermeide sie daher am besten gleich von Anfang an. Denn Stockfotos verkaufen sich nur ohne Marken-Logos.
  1. Nachbearbeitung von redaktionellen Fotos
    Was erlaubt ist und was nicht, ist für reguläre und redaktionelle Lizenzen unterschiedlich.
    Bilder, die unter einer lizenzgebührenfreien Standardlizenz zum Verkauf eingereicht werden, können frei bearbeitet werden. Redaktionelle Bilder müssen höheren Standards entsprechen. Du musst die Regeln für jede Agentur überprüfen, an die Du Bildmaterial sendest.

Fazit zum Stockfotos verkaufen

Urheberrecht Markenlogo
Ein Markenlogo als No-Go

Großer Vorteil des Stockfotografie ist das Verkaufen von Bild für Bild ohne Aufwand. Das geht ohne Website, ohne Akquisition von Kunden und dazu noch online und risikolos. Du hast keine Anlaufkosten beim Start.
Tipp: Einfach ein Profil bei einer Agentur erstellen und die besten Bilder hochladen.

Mache Dich mit den Anforderungen der einzelnen Fotoagenturen vertraut, auf die Du hochladen möchtest. Verstehe, was bei Shutterstock, Alamy &Co akzeptabel ist und was nicht. Dies kann einige Zeit dauern, spart aber letztendlich Zeit und Stress. Nimm Dir Zeit für die Bildbearbeitung und sieh Dir jedes Stockfoto genau an. Zoome auf 100%, um sicherzustellen, dass die Bildqualität den erforderlichen Standards entspricht.
Wenn irgendeine der Anforderungen der Agentur nicht erfüllt ist, sei nicht zu bequem, den Fehler zu beseitigen. Sonst werden Deine Bilder 100% abgelehnt und Du kannst leider nicht mit Fotos Geld verdienen.

Die großen Bildagenturen

Zwar kannst Du auch kleinen oder lokalen Agenturen Deine Werke anbieten und hier Stockfotos verkaufen, aber diese vermarkten meist auch nur lokal. Namhafte und weltweit operierende Agenturen sind daher nützlicher. Schießlich willst Du ja viele Deiner Werke verkaufen und laufend mit deinen Fotos Geld verdienen.

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen. Wer du dein Glück versuchen möchtest, findest du eine Liste der namhaften Agenturen in dem oben erwähnten Buch. Das Buch ist sowieso Pflichtlektüre und Nachschlagewerk für jeden, der sich mit dem Thema beschäftigen möchte.



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