Die Farben des Herbstes im Foto festzuhalten, steht bei vielen Fotografen ganz oben auf der Liste. Herbst ist die beste Jahreszeit für Naturfotografen auf der Jagd nach dem perfekten Naturfoto. Fotografieren im Herbst:

1Die dritte Jahreszeit fotografisch festhalten

Farben des Herbstes
Der Herbst hat seine eigenen Farben und sein eigenes Licht

Der Herbst ist eine großartige Zeit, um mit der Kamera rauszugehen. Diese magische Jahreszeit bietet schließlich eine Reihe attraktiver Aufnahmebedingungen. Darunter wundervoller Morgennebel, dramatisches Licht und eine Palette wechselnder Farben.

Die Farben des Herbstes festzuhalten, steht bei vielen Landschaftsfotografen folglich ganz oben auf der Liste. Der Herbst ist daher die bevorzugte Jahreszeit für Naturfotografen auf der Suche nach dem perfekten Naturfoto.

Um Dir zu helfen, die bestmöglichen Fotos während dieser beliebten Saison zu erhalten, berücksichtige einige grundlegende Punkte:

2Finde ein passendes Motiv

Herbstfarben
Farben des Herbstes

Mit der richtigen Herangehensweise kannst Du einige Deiner schönsten Herbstaufnahmen erzielen.

Das erste, worüber Du nachdenken musst, ist, welches Motiv Du aufnehmen willst. Es gibt vielleicht eine ganze Reihe großartiger Motive, die Deine Aufmerksamkeit erregen. Beispielsweise Szenen mit lebendigen Landschaften, einem Baum, Blättern oder Wasser und der Landschaft. Diese Motive sind fotogen, weil sie das Wesen des Herbstes und das Beste der Jahreszeit zeigen. Und der Herbst ist auch deshalb fotogen, weil die Blätter ihre Farbe ändern und Herbstfarben intensiver werden.

3Motivideen

Die Farben des Herbstes fotografieren ist nicht schwer
Herbstfoto fotografieren

Weitere Ideen für Motive sind die Aufnahme eines Gebäudes, eines Wahrzeichens, eines Fußwegs oder einer Brücke in einer farbenfrohen Landschaft. Die Kombination dieser Elemente mit Herbstlaub illustriert die Jahreszeit hierzu auf wunderbare Weise.

4Licht

Wasser im Herbst

Beschränke Dich nicht auf Aufnahmen an hellen und sonnigen Tagen. Denn bewölkte Bedingungen eignen sich auch hervorragend für die Aufnahme subtiler, gleichmäßiger Töne. Indes ist das Licht ist im Herbst weich und kontrastarm. Flüsse sind bei bewölktem Wetter besonders verlockend zu schießen, besonders wenn Wärme mittels Herbstfarben hinzugefügt wird.

5Standort

Ein guter Standort ist wichtig, um die besten Herbstbilder zu erzielen. Du kannst Dich deshalb auf einen ganzen Fotourlaub in den Farben des Herbstes konzentrieren oder nur einen oder zwei Tage damit verbringen, den Farbtönen der Jahreszeit nachzujagen.

Während einige Länder wie England nicht für ihre Herbstpracht bekannt sind, gibt es dafür viele Parks, Wälder und Gebiete von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, die Du für ein Shooting besuchen kannst. Auch in Deiner Nähe gibt es Herbstfarben in der Natur.

6Nimm weitwinklige Ansichten auf

Herbstfarben
Herbstfarben selbst arrangiert

Die Herbstfarben dokument man am besten mit einem breiteren Sichtfeld. Das Fotografieren von Bäumen als Teil einer größeren Landschaft ist ebenso gut wie Blätter und Details. Das Verwenden von bunten Blättern im Hintergrund oder das Einrahmen Deines Motivs funktioniert aber auch gut. Kurzum, der Betrachter sollte gleich erkennen, zu welches Jahreszeit das Foto aufgenommen wurde.

7Isoliere die Farbmuster

Wald Luftaufnahme Drohne
Herbstlicher Wald mit Drohne von oben

Eine andere Technik besteht darin, die Farben des Herbstes isoliert zu fotografieren. Schöne Rottöne, Gelbtöne, Brauntöne und Orangetöne können großartig aussehen. Achte auf Muster zwischen Blättern, die einzelne und komplementäre Farben oder interessante Formen enthalten können. So erfasst Du die Farben des Herbstes in Deinen Fotos einmal anders.

Indem Du Dein Objektiv auf einen bestimmten Waldabschnitt oder auf bunte Blätter fokussierst, kannst Du Deinen Bildern Ordnung sowie Wirkung verleihen. Und dabei einige optisch ansprechende Ergebnisse erzielen.

8Verwende Gegenlicht in Deinen Herbstfotos

Herbstliche Farben fotografieren
Fotografie im Herbst: Tiefstehende Sonne

Eine großartige Technik zum Fotografieren von Herbstlaub ist es, direkt in die Sonne zu schießen. Fotos ins Gegenlicht können zu tollen Bildern führen, da die von hinten beleuchteten Herbstblätter leuchten und die lebendigen Farben reflektieren. Achte dabei auf Streulicht, wenn Du bei Gegenlicht fotografierst. Mit einer Gegenlichtblende kannst Du unerwünschte Reflexionen reduzieren. Eine solche gehört zum Fotozubehör, das jeder braucht.

9Fotografieren im Herbst mit Seitenlicht

Eine andere Möglichkeit, den Herbst zu fotografieren, ist die Verwendung von Seitenlicht. Nimm alles 90° seitlich zum Winkel der Sonne auf. Die Komplementärfarben von Orange und Gelb in Kombination mit einem blauen Himmel können sehr gut zusammenpassen. Die wärmeren Töne des Laubs heben die Kühle eines blauen Himmels perfekt hervor.
→ Fotoschule “Das ABC der Farbe

10Schau nach unten

Waldboden Herbst fotografieren
Im Herbst finden sich auch Fotomotive auf dem Waldboden

Wenn Du wundervolle Szenen mit herbstlichen Farben erkundest, vergiss nicht, auch mal nach unten zu sehen. Sei nicht entmutigt, wenn die Bäume kahl sind und alle Blätter gefallen sind. Du kannst leicht die Farben des Herbstes auf dem Boden einfangen. Dies zeigt sich im Spätherbst, wenn der Waldboden so bunt ist wie die Baumkronen. Abhängig von der Art des Baumes gibt es obendrein oft unterschiedliche Herbstfarben in diesen Blättern. Sie sind es umso mehr definitiv wert, fotografiert zu werden.

11Nebel

Nebel Herbst Wald
Herbstnebel über dem Wald

Zum Schluss solltest Du Herbstfotos im Nebel versuchen. Dramatischer Nebel kann ein Bild verbessern, indem sie einer farbenfrohen Szene einen Hauch von Stimmung, Atmosphäre und Geheimnis verleihen. Nimm den Morgennebel auf, der von einem See, einem mit Nebel verhüllten Wald oder einem subtilen Nebel über einer Stadt oder Landschaft aufsteigt. Damit kannst Du ein atemberaubendes Element erhalten, das jede Herbstszene verbessert.

12Fazit und Buchempfehlung

Der Herbst ist eine großartige Jahreszeit, um mit der Kamera schöne Fotos aufzunehmen. Und zwar besonders dann, wenn man Orte erkundet, die natürlich- farbig sind.
Schnapp Dir also Deine Kamera und los geht’s!

Außerdem empfehle ich Dir diese Bücher zum Thema:



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Andreas Volz
Gründer von Webdigital und Fotograf seit Jugendzeit. Ich hatte meist Nikon-Kameras. Angefangen mit Nikon F3, F4 und F5 kam ich mit einer D1 ins digitale Fotozeitalter. Es folgten D2H, D3 und D810. DSLR faszinieren mich genau so wie spiegellose Modelle.

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