Tintenstrahldrucker Test: der komplette Kauf-Ratgeber

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Der Tintenstrahldrucker Test und Vergleich für zu Hause. Wir testen Druckkosten, Papierformate, Qualität und Preis. Man hat die Wahl zwischen Fotodrucker und Multifunktionsgerepsonät. Unser Vergleich zeigt die Merkmale verschiedener Drucker und gibt Empfehlungen. Welcher ist der beste Tintenstrahldrucker?

Welcher Tintenstrahldrucker ist der beste?

Die Frage, welches der beste Tintenstrahldrucker ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zu verschieden sind die Bedürfnisse. Zunächst wollen wir hier hauptsächlich über Bürodrucker und Fotodrucker sprechen, die für Fotografen gebaut und an diese verkauft werden. Abgesehen davon liefern viele tintenstrahlbasierte All-in-One Drucker (Multifunktionsdrucker) für den Heim- und Bürogebrauch exzellente Fotos.

Fotodrucker Test Vergleich
Tintenstrahldrucker Test und Vergleich. Welcher ist bester Tintenstrahldrucker?

Druckertypen

tintentropfen Tintenstrahldrucker

Zunächst stellt sich also die Frage nach dem Einsatzzweck für den Tintenstrahldrucker. Fragen Sie sich, weche Anwendung am häufigsten vorkommt:

  • Bürodruck (viele Seiten, meist schwarzweiß, meist Text)
  • Fotodruck (Bilder auf speziellem Papier mit Laborqualität)

Spezielle Fotodrucker (und mobile Minidrucker) sind hauptsächlich für den Ausdruck von Fotos gedacht. Aber hier enden die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden. Die großen Drucker darunter sind auch in der Lage, Standard-Geschäftsdokumente zu drucken. Einige sind für den Bürodruck schwieriger zu verwenden als andere. Bürodrucker erkennt man oft am Namen Office…, zum Beispiel Officejet und an der Größe des Papiermagazins. Bei Epson heißen die Geräte „Workforce“.

Sie möchten einen Drucker sowohl für den Bürodruck als auch für Bilder verwenden? Dann sollten Sie sich für einen Drucker entscheiden, bei dem Sie problemlos zwischen verschiedenen Papiersorten wechseln können. Das ist bei den Tintenstrahldruckern in unserem Vergleich gegeben.

Was die Aufösung (dpi) angeht, tun sich Fotodrucker und Allrounder nicht mehr viel. Beide schaffen teilweise bis zu 9600 dpi, wobei das menschliche Auge alles über 300 dpi kaum noch sehen kann. Dabei bedeutet dpi dots per inch und ist ein Maß für die Auflösung bzw. Tröpfchengröße.

Druckerpatronen Fotodrucker für Fotografen
Tintenpatronen in einem Brother Tintenstrahldrucker: nur Platz für kleine Tintenbehälter

Selfiedrucker, Schnappschussdrucker

Wie der Name schon sagt, sind mobile Minidrucker als Schnappschussdrucker dafür ausgelegt, ausschließlich kleinere Fotoprints zu erstellen. Sie können nicht für die Ausgabe von Dokumenten verwendet werden, da sie kein Papier im Briefformat verarbeiten können. Sie sind also auf Schnappschussformate in den Papiergrößen 10×15 oder kleiner beschränkt. Wir haben eine Kaufübersicht mobile Fotodrucker an anderer Stelle. Somit stellen sie eine minifizierte Sonderform der Tintenstrahldrucker dar.

Multifunktionsdrucker

Multifunktionsgeräte (MFP) können außer dem reinen Print auch noch Kopieren, Scannen und Faxen. Da diese Geräte für Büroumgebungen und große Druckvolumen ausgelegt sind, eigenn sie sich MFP nur bedingt für den Druck von Fotos. Diese Art Farb-Tintenstrahldrucker benötigt viel Platz auf oder neben dem Schreibtisch. Beispiele sind Epson Workforce oder die Canon Modelle mit nachfüllbaren Tintentanks. Auch Brother und HP bieten entsprechende Geräte. Aufgrund eigener schlechter Erfahrungen mit Brother möchte ich auf diese Hersteller jedoch nicht eingehen. Bis vor Kurzem waren Epson Geräte sind dafür bekannt, beim Einschalten Unmengen teurer Tinte fürs Reinigen des Druckkopfes zu verbrauchen. Aber hier hat man offenbar nachgebessert, sodass diese Verschwendung ein Ende hat. Bei nachfükkbarer Tinte ist das aus relativ entspannt zu sehen, da diese sehr günstig ist. Brother hat hier den Anschluss verpasst.

Der hohe Preis für diese Multitalente wird oft durch einen geringen Preis pro Seite wieder wettgemacht – ausreichend hohes Druckvolumen vorausgesetzt. Als Zubheör gibt es oft eine Duplexeinheit zum automatischen Wenden des Papiers. Auch eine größere Papierkassette gehört oft zum Zubehör dieser Allround-Tintenstrahldrucker.

Multifunktionsgeräte gibt es auch als Laserdrucker, nicht nur als Inkjetdrucker (Farb-Tintenstrahldrucker).
Laserdrucker lohnen sich aber nur, wenn man viel und häufig große Mengen druckt. Der Charme eines Laserdruckers wird in Seiten pro Minute gemessen, da das Drucktempo im Vordergrund steht. Bei Laserdruckern fürs Büro ist HP der Marktführer. Aber HP baut auch Multigeräte fürs Büro – ich habe eins davon. Damit kann ich scannen, kopieren und natürlich farbig drucken.

Tipp

Laserdrucker sind normalerweise nicht für den Fotodruck geeignet, da der Farbauftrag für Fotos zu grob ist. Für Dokumente und hohes Druckvolumen sind sie dagegen perfekt. Mehr dazu hier:
Sind Laserdrucker für den Farbdruck geeignet?

Fotodruck(er)

Im Gegensatz dazu richten sich fast ausschließlich Fotodrucker an ernsthafte (Hobby-) Fotografen. Sie bieten folglich besondere Stärken bei einer Ausgabequalität auf professionellem Niveau. Außerdem können diese Drucker typischerweise bis zu einer Größe von DIN A4 drucken und es erfordert oft etwas Übung un Experimentieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Verschiedene Tinten garantieren dabei farbechte Wiedergabe. Und populäre Fotogeräte lassen sich zudem mit günstigen Tinten eines Fremdherstellers befüllen. Das spart Geld bei Kauf und ist im Vergleich mit dem Original nicht schlechter. Ein professioneller Fotodrucker bringt auch Ausdrucke in A3+ und Größer zustande.

Wer größeren Fotodruck als A4 benötigt, liest den Beitrag Profidrucker für Fotografen, in dem wir auch A3 Fotodrucker vorstellen. Die Stärken bei der Wiedergabe von Bildern werden erkauft durch langsames Tempo bei Text. Was sowohl Minidrucker und große Fotodrucker gemeinsam haben, ist, dass sie sich auf die Wiedergabe von Fotos konzentrieren. Durch extrem feine Druckdüsen und Micro- Tintentropfen spielt der Tintenstrahldrucker hier seine Vorteile aus.

Wenn Sie Ihre fotografischen Meisterwerke zu Papier bringen möchten, müssen Sie in einen hochwertigen reinen Fotodrucker investieren. Das heißt aber nicht, dass Sie zwangsläufig einen teuren Tintenstrahldrucker kaufen müssen! Wir haben uns bereits die besten Farb-Tintenstrahldrucker mit einer Reihe von mittel- bis hochpreisigen Modellen angesehen.

Da Sie vielleicht nur gelegentlich Fotos zu Papier bringen möchten, müssen Sie kein Vermögen für einen Drucker ausgeben. Unsere Auswahl an Foto-Tintenstrahldruckern ist sowohl effektiv als auch erschwinglich.

Womit drucke ich?

Ich selbst habe zwei Drucker.
Für den Fotodruck bis zum Format A3+ habe ich einen reinen Fotoprinter, einen Canon Pixma iP8750.
Für schnelle Bürodrucke, Drucke in schwarzweiß und Schriftverkehr habe ich einen besonders schnellen Officejet Bürodrucker von HP, einen HP Pagewide Pro 477dw mit Duplexeinheit uns WLAN, großem Papiermagazin und schneller Scanfunktion. Scannen und Kopieren von Zuhause ist mit einem solchen Drucker problemlos mögich.

Ich weiß, dass die Auswahl eines Druckers schwierig sein kann. Deshalb haben wir diesen Leitfaden für Sie erstellt, damit Sie mit Zuversicht einen Farb-Tintenstrahldrucker auswählen und Spaß beim Ausdrucken Ihrer Fotos haben können.

Tintenstrahldrucker Vergleich kaufen
Drucken vom Smartphone in Farbe

Worauf Sie beim Fotodruck mit Tintenstrahldruckern achten sollten

Zuerst muss man verstehen, worauf man beim Kaufen eines Fotodruckers achten sollte. Das ist nicht ganz einfach. Im Gegensatz zu Stiftung Warentest, die von Babywindeln bis zu Farbdruckern alles testen, wollen wir im Test und Vergleich nur die wirklich wichtigen Kriterien beleuchten. Im Gegensatz zu Warentest, die nur technische Daten vergleichen, lasse ich meine persönlichen Erfahrungen einfließen.

Drei der wichtigsten Faktoren, auf die Sie achten sollten, sind Druckauflösung, Anschlusstyp und Druckgeschwindigkeit. Aber auch ein Wort zu Tintenpatronen darf nicht fehlen.

Druckauflösung

Die Druckqualität wird durch die maximal mögliche Auflösung des Fotodruckers bestimmt. Je höher die Auflösung, desto kleiner sind die Tintentropfen und damit besser ist die Druckqualität der Fotos, die erzeugt werden. Achten Sie immer auf die angebotene Druckauflösung. Sie wollen die höchstmögliche Auflösung, damit Ihre Fotos gut, scharf, klar und mit lebendigen Farben sind.

Im Test hat sich allerdings gezeigt, dass heute alle Farbdrucker in der Lage sind, auch fein aufgelöste Fotos und Dokumente scharf auszudrucken. Im Wesentlichen kommt die zu Papier gebrachte Qualität einer Seite auf das gewählte Fotopapier an, siehe hierzu unsere Kaufübersicht Fotopapiere.

Anschlussart

Ein Tintenstrahldrucker als Fotodrucker wird als externes Gerät eingestuft, das nicht „nativ“ an Ihren Computer oder Laptop angeschlossen ist. Sie können Fotodrucker entweder über ein Kabel oder über eine drahtlose WLAN Verbindung anschließen. Beide Verbindungsarten haben dabei ihre Vorzüge. Sie müssen sich überlegen, welche Verbindungsarten Sie unterbringen können – haben Sie zum Beispiel einen Funkempfänger oder haben Sie freie USB-Anschlüsse? Schauen Sie sich den Verbindungstyp an und stellen Sie sicher, dass Sie ihn unterstützen können. Grundsätzlich ist eine USB-Verbbindung schneller als eine kabellose.

USB und mehr: Drucker-Konnektivität

Moderne Drucker bieten eine breite Palette an Anschlüssen. Einige preisgünstige Modelle bieten nur USB, oft in Verbindung mit einer geringen Papierkapazität. Sie sind eine gute Wahl, wenn Sie auf der Suche nach einem leichten Drucker für den privaten Gebrauch sind, entweder im Büro oder zu Hause. Viele Drucker für den privaten und geschäftlichen Gebrauch verfügen zusätzlich über Ethernet – Anschlüsse.

Wenn Sie kabellos drucken möchten, ist die gute Nachricht, dass fast alle Drucker heute mit dem 802.11 WiFi Standard ausgestattet sind. Die Fähigkeit, kabelloses Drucken von mobilen Geräten aus zu unterstützen, ist sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen von wachsender Bedeutung. Viele Hersteller bieten auch kostenlose Druck Apps an, die mit ihren kabellosen Druckern kompatibel sind. Auch Bürodrucker von HP bieten das.

Einige Modelle unterstützen WLAN Direct oder Near- Field Communication (NFC). Die ermöglichen beide eine direkte Peer- to- Peer-Verbindung zwischen dem Drucker und einem kompatiblen Gerät. Und zwar, ohne dass ein zwischengeschaltetes Netzwerk erforderlich ist. Im Falle von NFC wird die Verbindung einfach durch Berührung des Geräts mit einer bestimmten Stelle des Druckers hergestellt.

Airprint: Apple hat ein eigenes Protokoll namens Airprint, mit dem ebenfalls kabellos gedruckt werden kann. Das ist insbesondere für iphone und ipad Benutzer interessant. Viele Drucker unterstützen Airprint ebenfalls. Das macht Drucken von mobilen Geräten einfach. Im Tintenstrahldrucker Test achten wir auch darauf.

Druckgeschwindigkeit

Verschiedene Tintenstrahldrucker haben unterschiedliche Druckverfahren und Druckzeiten. Wir empfehlen, sich die Farbdruckgeschwindigkeiten im Fotodruck gut anzuschauen. Idealerweise möchten Sie einen schnellen Fotodrucker, der trotzdem hochwertige Fotodrucke liefert. Außerdem müssen Sie abwägen, ob Ihnen die Geschwindigkeit wichtig ist, oder ob die Zeit beim Printen von Fotos keine Rolle spielt.

Tintenpatronen

Tintenpatronen
Tintenpatronen im Sparpack

Rockefeller ist reich geworden, indem er Öllampen verschenkte und anschließend das Öl teuer verkaufte. So ähnlich ist die Mentalität der Druckerhersteller heute. Das bedeutet Folgekosten.

Es ist daher wichtig, die damit verbundenen Folgekosten gut abzuwägen – wie viel können Sie sich für Patronen leisten? Bietet der Hersteller spezielle Angebote oder einen Tintenaustauschservice an? Gibt es günstige Tinte vom Fremdhersteller zu kaufen? Für gebräuchliche Modelle von Canon beispielsweise gibt es preiswerte Alternativen vom Fremdhersteller, für Brother und Exoten leider eher weniger.

Schließlich müssen die Art der Tintenpatronen und deren Kosten berücksichtigt werden. Verschiedene Fotodrucker können unterschiedliche Anforderungen an die Tintenpatronen haben. Einige Drucker benötigen z.B. 6 Patronen, während andere nur 4 benötigen. Profidrucker für Fotografen dagegen haben bis zu 12 Patronen. Zudem lassen sich noch Fototinten von pigmentierten Tinten unterscheiden, was im Ergebnis aber kaum einen Unterschied macht.

Tintenstrahldrucker Nachfüllbar

Drucker mit nachfüllbaren Tintenpatronen haben zwar hohe Anschaffungskosten, die bei häufiger Benutzung jedoch schnell reingeholt werden. Denn dafür sind die Folgekosten niedrig. Vertreter dieser Gattung sind die Epson Ecotank Modelle sowie der Canon Megatank G6050. (Anmerkung: Ich habe den Epson Ecotank gehabt, musste ihn aber zurück senden, weil mich das ständige Freipusten der Druckköpfe beim Start genervt hat. Daher kann ich Epson ausdrücklich nicht empfehlen. Das Internet ist voll von Reviews zum Thema Nie wieder Epson)

Duplexdruck

Der Duplexdruck besitzt Vorteile im Bereich der Papierersparnis. Sie können Fotos und Dokumente beidseitig bedrucken und haben neben der Papierersparnis noch etwas für die Umwelt getan. Außerdem werden Aktenordner mit beidseitig bedrucktem Papier nicht so schnell voll. Wenn auch für den Fotodruck nicht so primär interessant, kann Duplexdruck im Bürobereich sehr hilfreich sein. So spart man das manuelle Wenden des Papiers. In der Regel haben nur Multifunktionsdrucker eine solche Duplexeinheit, Fotodrucker dagegen selten.
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Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?

Kommen wir zu dem finanziellen Aspekt von Preis, Seiten und Tinte. Der Seitenpreis setzt sich eigentlich zusammen aus Anschaffungspreis des Druckers, Preis für spezielles Papier und Druckertinte.

Tintenpatronen CMYK
Hohe Kosten lassen sich am besten durch günstige Tinte vermeiden. Original Patronen der Hersteller sind meist teuer.

Prüfen Sie bei jedem Tintenstrahldrucker die laufenden Kosten und die Gesamtbetriebskosten, wenn Sie können, damit der Drucker nicht zur Kostenfalle wird. Leider ist dies bei fast reinen Fotodruckern nicht immer gut möglich, da es derzeit keinen allgemein akzeptierten Standard für die Berechnung der Kosten pro Foto bei solchen Geräten gibt. Für Minidrucker im Schnappschuss-Stil sind die Kosten pro Foto jedoch in der Regel leicht zu berechnen. Denn die meisten Hersteller verkaufen Druckpakete mit genügend Tinte und Papier für eine bestimmte Anzahl von Fotos.

Eine zusätzliche Überlegung zu den Druckkosten gibt es zudem bei bestimmten Tintenstrahldruckern (in der Regel nicht die Fotodrucker), die mit Tinten-Abonnementdiensten arbeiten. Wie z. B. Instant Ink von HP. In diesen Fällen zahlen Sie eine monatliche Gebühr für eine bestimmte Anzahl von Patronen bzw. Seiten, die Sie pro Monat printen können. Egal ob Fotos oder Text. Das Unternehmen schickt Ihnen die Tinte, wenn Sie sie brauchen. In diesen Fällen ist es also einfach zu berechnen, was eine Seite mit Fotodrucken kostet. Dieser Weg kann eine Möglichkeit sein, günstige Ausdrucke zu erhalten.

Benötigen Sie nur schwarzweiß?

Bei den meisten Druckerkategorien müssen Sie beim Kauf überlegen, ob Sie wirklich Farbdrucke benötigen. Tintenstrahldrucker stellen die Frage auf den Kopf, indem sie Sie dazu bringen, zu überlegen, ob Sie den schwarzweißen Druck (monochrom) von Bildern benötigen. Was viele Drucker übrigens nicht besonders gut können. Hier sind wieder die Bürodrucker und Laserdrucker im Vorteil und belegen bei gestochen scharfem Text im Vergleich den 1.Platz bei der Qualität – bei Fotodruck jedoch nicht.

Eine Patrone in schwarz ist oft günstiger, auch vom Original-Hersteller, als in Farbe.

Verbindung + Konnektivität: Verkabelt oder drahtlos?

USB Kabel Fotodrucker Tintenstrahldrucker kaufen
Hohe Übertragungsgeschwindigkeit dank USB

Einige spezielle Fotodrucker können über eine USB-Verbindung von einem Computer aus arbeiten. Aber die meisten sind eigentlich als eigenständige Geräte gedacht. Andere Modelle verfügen in der Regel über eine WLAN-Verbindung. Und viele können direkt von PictBridge-unterstützenden Kameras und Speicherkarten oder von einem USB-Stick drucken. Stellen Sie dafür sicher, dass der Fotodrucker mit dem Format der Speicherkarte kompatibel ist, die Sie verwenden möchten.

Einige wenige drucken vom internen Speicher, aber Sie müssen die Dateien zuerst auf den Speicher übertragen. Informieren Sie sich also, welche Verbindung Sie für die Übertragung der Fotos verwenden müssen. Am häufigsten ist heutzutage bei neuen Modellen die Bluetooth-Verbindung für den Druck von einem Smartphone, Tablet oder einem anderen Bluetooth-fähigen Gerät.

Die Anschlussmöglichkeiten für fast alle Fotodrucker sind dabei ähnlich wie bei Standard-Bürodruckern. Einige Modelle bieten also nur einen einzigen USB-Anschluss. Andere fügen dafür eine Ethernet-Buchse für die einfache gemeinsame Nutzung in einem Netzwerk hinzu. Die meisten bieten aber jetzt auch WLAN-Konnektivität. Und einige wenige bieten alle drei Optionen: USB, Ethernet und WLAN. Nur wenige Modelle auf diesem Niveau bieten aber PictBridge-Anschlüsse oder ähnliche Möglichkeiten zum direkten Druck vom Gerät aus. Warum ist das so? Weil man davon ausgeht, dass ernsthafte Fotografen ihre Bilder nach der Bearbeitung aus dem Bildbearbeitungsprogramm auf ihrem Computer ausdrucken möchten.

Drucker mit Ausdruck
Hohe Druckgeschwindigkeit ist vor allem wichtig bei Bürodruckern, aber nicht bei Fotoanwendungen

Fotodruck: Genügt die Druckqualität den Anforderungen?

Welchen Fotodrucker Sie auch immer zum Kaufen in Betracht ziehen: Achten Sie auf die Druckqualität. Bei speziellen Minidruckern werden hauptsächlich Tintenstrahl- und Thermodruckverfahren verwendet. Ein Fotodrucker beider Arten entspricht mindestens der Ausgabequalität, die Sie bei Drogeriedrucken sehen. Bei Tintenstrahldruckern müssen Sie Tinte und Papier in der Regel separat kaufen. Sie sollten daher die Papierempfehlungen des Druckerherstellers beachten. Bei Thermodruckern erhalten Sie die Tintenpatrone und das passende Papier in einer einzigen Packung. Das nennt sich dann Zero Ink Technik. Die Farbstoffe sind dabei im Papier enthalten, das macht den Drucker kleiner. Diese ist für eine bestimmte Anzahl von Ausdrucken bestimmt. Was im Vergleich auf Dauer billiger ist, kommt aufs zu druckende Volumen an.

Eine andere Technologie, die in kleinen, mobilen Fotodruckern zu finden ist und immer beliebter wird, ist Zero Ink oder ZINK. Wie der Name schon sagt, werden keine Tintenpatronen verwendet. Stattdessen erzeugt spezielles ZINK-Papier, wenn es vom Drucker präzise erhitzt wird, das Bild aus Chemikalien, mit denen das Papier imprägniert ist. Die ZINK-Technologie ist derzeit auf Drucker mit einer Druckgröße von 10×15 cm beschränkt. Die Ausgabequalität kann nicht immer mit der von Tintenstrahl- oder Thermodruckern mithalten.

Druckgeschwindigkeiten und Stückzahlen: Spielen sie eine Rolle?

Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über die Druckgeschwindigkeit. Bei Fotos kommt es mehr auf die Qualität an, und selbst die langsamsten Drucker bieten heute erträgliche Druckgeschwindigkeiten, die in unseren Tests bei maximal 2 Minuten für ein 10×15 Foto lagen.

Bedenken Sie auch, dass die gemessenen Geschwindigkeiten im Vergleich in der Regel langsamer sind als die angegebenen.
Somit kann die Geschwindigkeit für einen bestimmten Fotodrucker im Vergleich je nach Druckquelle variieren.

Bei Büro-Tintenstrahldruckern mag das Tempo ausschlaggebender sein. Hier ist die HP Officejet Serie empfehlenswert.

Die besten Tintenstrahldrucker (Bestenliste)

Nun geht es weiter auf Seite 2 mit dem Test und Vergleich der Tintenstrahldrucker / Bestenliste:

Lesen Sie als weiter…

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