Fotografieren für Anfänger – digital fotografieren lernen

Die besten Tipps für Einsteiger in die digitale Fotografie: Digital fotografieren für Anfänger, lernen ganz einfach, bessere Bilder ab sofort!

Die besten Tipps: Fotografieren für Anfänger

Aller Anfang ist schwer. Der Einstieg in die digitale Fotografie ist jedoch leicht, wenn man ein paar grundsätzliche Tipps beherzigt.

Auch totale Anfänger in der Fotografie können mit einfachsten Mitteln und einer Einsteigerkamera oder gar einem Smartphone sofort ihre Bildergebnisse verbessern. Umso mehr hilft eine Fotoschule in Buchform enorm dabei, dazu empfehle ich das nebenstehende Buch für EInsteiger.

Lies hier die besten Tipps für bessere Fotos und Spaß beim digital fotografieren lernen.

Die Wahl der Kamera? Nicht so wichtig!

Fotografie für Einsteiger
Fotografieren macht Spaß

Es gibt dutzende von verschiedenen Kameratypen und Systemen, aber für bessere Bilder ist das am Anfang alles gar nicht wichtig.

Kurz gesagt sind die Möglichkeiten einer professionellen Spiegelreflexkamera vielfältiger als bei einem Smartphone. Aber auch mit einem Handy lassen sich schon mit wenigen Tricks die Bilder verbessern, und das ganz ohne Software! So macht das Fotografieren auch für Anfänger Spaß!

Natürlich habe ich an anderer Stelle vorher auch schon etwas zur Wahl einer günstigen Einsteigerkamera geschrieben. Aber: Die Bilder macht der Fotograf, nicht die Kamera!

Fortgeschrittene Techniken wie Wahl der Schärfentiefe sowie selektive Schärfe erfordern Spiegelreflex- oder andere Systemkameras. Denn bei einem Smartphone ist immer alles von vorne bis hinten scharf, was meist langweilig wirkt. Außerdem bieten Smartphones keine Einstellmöglichkeiten für Belichtung. Das ist aber für Einsteiger in die Fotografie am Anfang noch gar nicht wichtig.

Picasso hat auch nicht nach Pinseln gefragt,
die gute Bilder machen.

Schärfentiefe Fotografieren für Anfänger digital lernen Einsteiger
Selektive Schärfe benötigt mehr als eine Smartphone Kamera

Erste 5 Tipps für bessere Fotos

Meistens sieht man Menschen mit Smartphones fotografieren. Sie reißen ihre Handykamera hoch, machen schnell ein Bild und lassen die Kamera dann wieder in Sekundenschnelle in der Tasche verschwinden. Gerade so, als gelte es, einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.

Keine Spur von Nachdenken, Bildgestaltung oder Verschwendung von nur einer einzigen Sekunde an das Bildergebnis. So kann das natürlich nichts werden!

1. Erst nachdenken, dann auslösen

Viele Bilder bedeuten viel spätere Löscharbeit, viel Ausschuss und viel Datenmüll. Besser konzentrierst Du Dich vor dem Fotografieren und fragst Dich ganz einfach:

Was möchte ich da gerade fotografieren?
Reicht ein vernünftiges Bild oder muss ich wirklich 5-10 gleiche Bilder machen?
Auch für Anfänger gilt: Fotografie ist Leidenschaft, kein liebloses Draufhalten!

2. Richtiges Format wählen

digital fotografieren lernen
bei Menschen: Hochformat

Menschen bitte immer im Hochformat fotografieren, außer sie stehen nebeneinander als Gruppe, Landschaften dagegen grundsätzlich quer fotografieren!

Denn so passt mehr vom Hauptmotiv aufs Bild.
Tipp: Weniger Drumherum erhöht die Bildqualität, weil spätere Ausschnittvergrößerungen entfallen – denn die gehen zulasten der Bildqualität.

Grundsätzlich gilt:
Bei hohen Motiven wie Hochhäusern, Menschen, Bäumen etc. eignet sich Hochformat besser.
Dagegen, bei eher breiten Motiven wie Landschaften, Gruppenfotos, Stadtansichten ist das Querformat die bessere Wahl.

3. Richtiger Ausschnitt

Was möchte ich fotografieren?
Will ich wirklich den halben Park auf dem Bild haben, oder nur diese eine Blume?
Wähle den Ausschnitt möglichst eng um das Hauptmotiv, schließlich willst Du das Hauptmotiv zeigen. Stichwort “weniger ist mehr”!
Im Zweifel gehst Du mal drei Schritte vor und zurück und achtest somit auf die geänderte Bildwirkung.

Übrigens: Da, wo die meisten Menschen mit ihren Kameras stehen, ist meist nicht der beste Platz für einmalige Fotos.

4. Richtiger Zeitpunkt

Wenn Du die Wahl hast, fotografiere nicht in gleißender Mittagssonne, sondern morgens vor 11 Uhr oder im goldenen Abendlicht ab 17 Uhr. Eine senkrecht über dem Fotografen stehende Sonne wirft bei Personen harte Schlagschatten unter Nase, Kinn und Hüte, was in den seltensten Fällen gut aussieht.

5. Achte auf einen geraden Horizont

Fotografieren für Anfänger digital
Der Horizont ist gerade und Vordergrund ist auch im Bild

Ein schiefer Horizont ist einfach peinlich, weil vermeidbar.
Denn das kostet später wertvolle Zeit bei der nachträglichen Bearbeitung. Im schlimmsten Fall wird das Foto ganz unbrauchbar.

Wenn möglich, achte bei Strand- und Urlaubsbildern auch auf einen Vordergrund. Nichts ist langweiliger als ein Sonnenuntergang über dem Meer ohne Vordergrund. Solche Fotos hat ja leider jeder schon 1000x gesehen und auf Bildern kommt die Stimmung leider meist nicht rüber. Es fehlen auf dem Bild nämlich das Kreischen der Möwen, die salzige Luft und die unbeschwerte Urlaubsstimmung.

Digital fotografieren lernen ganz einfach

Natürlich würde es hier den Rahmen sprengen, weitere 495 Tipps zur Digitalfotografie zu schreiben. Weitere Tipps gibt es im nachfolgenden Buch, extra für Einsteiger in die Digitalfotografie geschrieben und mit vielen Bildbeispielen.
Daher kann ich das Buch sehr empfehlen:

Digitale Fotografie: Die umfassende Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive
  • Marion Hogl
  • Herausgeber: Vierfarben
  • Auflage Nr. 2 (27.07.2018)
  • Gebundene Ausgabe: 708 Seiten

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