20 wichtige Foto-Tipps für Einsteiger: Der ultimative Guide

Die folgenden Foto-Tipps für Einsteiger in die Fotografie helfen Dir, bessere Bilder zu machen. Einfache Übungen mit dem Ziel toller Fotos. Der beste Weg, sich ständig zu verbessern, besteht in Übung. Üben, Fehler machen und offen dafür sein, von anderen zu lernen. Egal ob es sich dabei um etablierte Fotografen oder um Neulinge auf diesem Gebiet handelt.

Wenn Du beispielsweise vorher mit einem Smartphone fotografiert hast, findest Du hier wertvolle Tipps zum Arbeiten mit einer „richtigen“ Kamera.

Foto Tipps für Einsteiger
Eine stabile Haltung ist wichtig und gehört zu den elementaren Foto-Tipps.

1 Lerne, Deine Kamera richtig zu halten

Haltung der Kamera
Foto-Tipps für Einsteiger: Haltung immer mit beiden Händen

Das mag offensichtlich klingen, aber viele neue Fotografen halten ihre Kamera nicht richtig. Das führt dann zu Verwacklungen und unscharfen Bildern. Daher ist das die Nummer 1 der Fototipps für Einsteiger.

Stative (dazu unten mehr) sind später natürlich der beste Weg, um Verwacklungen zu vermeiden. Aber da du ganz am Anfang kein Stativ verwenden wirst, ist richtige Haltung umso wichtiger.

Im Laufe der Zeit entwickelst du deine eigene Technik, die Kamera richtig zu halten. Halte sie stets mit beiden Händen, rechte Hand an der rechten Seite und linke Hand unter dem Objektiv zur Unterstützung. Bei langen Teleobjektiven ist dies unerlässlich. Übe diese Technik für bessere Fotos!

Tipp

Foto-Tipp für Einsteiger: Je näher du die Kamera am Körper hast, desto ruhiger kannst du sie halten. Wenn du mehr Stabilität benötigst, lehne Dich an eine Wand oder umarme eine Laterne beim Fotografieren. Wenn es nichts gibt, woran du dich anlehnen kannst, kann auch ein breiterer Stand helfen.

Jetzt schnell sein - befristetes Angebot!
NIKON NIKKOR Z 70-180mm f/2.8 Heute 25% sparen:
NIKON NIKKOR Z 70-180mm f/2.8
statt für 1.449,00 € jetzt für 1.089,00 €

Ansehen

2 Fang gleich an, in RAW zu fotografieren

RAW ist ein Dateiformat wie JPEG. Aber im Gegensatz zu jpg erfasst es alle vom Sensor der Kamera aufgenommenen Bilddaten, anstatt sie zu komprimieren. Beim Fotografieren in RAW bekommst du nicht nur qualitativ bessere Bilder, sondern hast auch viel mehr Kontrolle bei der späteren Bearbeitung. So kannst du also Probleme wie Über- oder Unterbelichtung besser korrigieren. Und Dinge wie Farbtemperatur, Weißabgleich und Kontrast anpassen.

Einziger Nachteil von RAW Aufnahmen ist, dass die Dateien mehr Speicherplatz benötigen. Außerdem müssen RAW Fotos immer nachbearbeitet werden, sodass du eine Software zur Bildbearbeitung benötigst. Somit kann die Aufnahme im RAW Format jedoch die Qualität deiner Bilder verbessern. Folglich lohnt es sich, wenn du den Platz dafür auf der Festplatte (oder SSD) hast. Wenn du nicht sicher bist, wie du von jpeg zu RAW wechseln kannst, sieh im Handbuch zur Kamera nach.
Wir haben eine detaillierte Aufstellung der Unterschiede zwischen RAW und JPG erstellt.

3 Verstehe das Belichtungsdreieck

Belichtungsreihe Bracketing
Das Belichtungsdreieck gehört zu den wichtigsten Foto-Tipps für Einsteiger
Belichtung Tipp
Blende und Belichtungszeit

Auf den erste Blick mag es etwas abschreckend wirken. Dabei bezieht sich das Belichtungsdreieck einfach auf die drei Elemente der Belichtung: ISO, Blende und Verschlusszeit. Beim Fotografieren im manuellen Modus musst du alle drei Elemente balancieren, um gut belichtete Fotos zu erhalten.

ISO

Der ISO-Wert steuert die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Eine niedrige Einstellung bedeutet, dass die Kamera weniger lichtempfindlich ist. Eine höhere ISO Einstellung bedeutet folglich, dass sie empfindlicher ist. Die Qualität des Bildes nimmt jedoch mit steigendem Wert ab. Und bei einer höheren ISO Einstellung ist möglicherweise „Rauschen“ auf dem Bild zu sehen.

Unser Foto-Tipp für Einsteiger: Eine ISO von 200 ist in der Regel ideal, wenn du tagsüber im Freien fotografierst. Bei Fotos in schwach beleuchteten Räumen oder bei Nacht kann jedoch eine höhere ISO von 800 oder höher nötig sein. Lies mehr unter Tipp 7 und unter dem Beitrag zu ISO.

Blende

Stelle dir die Blende wie die Pupille deines Auges vor.

Die Blende in deinem Objektiv regelt Lichtzugang und Schärfentiefe. Große Blenden (kleine Blendenzahl) lassen viel Licht durch, haben aber begrenzte Schärfentiefe. Kleine Blenden (hohe Blendenzahl) lassen weniger Licht durch, bieten jedoch mehr Schärfentiefe. Verwende eine große Blendenöffnung wie f/4, um dein Motiv zu isolieren.

Das Beherrschen der Blende gehört zu den wichtigsten Skills für Einsteiger.

Verschlusszeit

Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Verschluss bei der Aufnahme geöffnet bleibt. Tipp für Einsteiger: Sie nennt sich auch Belichtungszeit.

Je länger der Verschluss geöffnet bleibt, desto mehr Licht gelangt auf den Sensor. Eine kurze Verschlusszeit, auch Belichtungszeit, eignet sich gut zum Einfrieren von Action, während eine längere Zeit Bewegungen unscharf werden lässt. Lange Zeiten können interessante Effekte erzeugen, erfordern aber in der Regel ein Stativ. Aber es gibt auch eine Regel für die längste Verschlusszeit, damit Du nicht verwackelte Aufnahmen bekommst.

4 Nimm eine große Blendenöffnung für Porträts

Mädchen
Foto-Tipps für Einsteiger: Große Blende wie 2,8 lässt den Hintergrund unscharf werden.

Bei der Aufnahme von Porträts, egal ob von Menschen oder Tieren, sollte dein Motiv im Mittelpunkt des Bildes stehen. Das bedeutet nicht, dass das Motiv in der Bildmitte sein soll, sondern dass nichts im Bild ablenken soll.

Foto-Tipp: Der beste Weg, dies zu erreichen, ist die Verwendung einer größeren Blende. So bleibt dein Motiv scharf und du blendest Ablenkungen im Hintergrund aus.

Denke daran, dass eine kleinere Blendenzahl eine größere Blendenöffnung bedeutet.
Und je größer die Blendenöffnung ist, desto dramatischer wird dieser Effekt sein. Einige Objektive können bis zu einer Blende von f/1,2 gehen, aber auch Blenden von f/2,8 können diesen Effekt erzielen.

5 Nimm eine kleine Blende für Landschaften

Landschaftsfotografie Schärfentiefe
Die Steuerung der Schärfentiefe gehört zu den elementaren Foto-Tipps für Einsteiger

Landschaftsaufnahmen erfordern ein anderes Handling. Denn von den Blumen im Vordergrund bis zu den Bergen im Hintergrund sollte alles scharf abgebildet werden. Wenn du also eine Szene ablichten möchtest, bei der alles scharf sein soll, solltest du eine enge Blende wählen.

Eine größere Blendenzahl bedeutet dabei eine engere kleinere Blende. Also gehe in Richtung f/16 oder f/22.
Auch hier kannst du als foto-Tipp mit dem Blendenprioritätsmodus (Av oder A) mit verschiedenen Blenden experimentieren, ohne dich jedes Mal um die Anpassung der Verschlusszeit kümmern zu müssen.

6 Verwende Blendenautomatik sowie Zeitautomatik

Hundefotografie
Foto-Tipps für Einsteiger: Hundefotografie mit Blendenautomatik

Wenn du sich aus der Vollautomatik heraus wagen möchtest, dich aber noch nicht sicher genug fühlest, um in den manuellen Modus zu wechseln, wähle Halbautomatik. Hier sind Blendenprioritätsmodus (A oder Av, auch Zeitautomatik genannt) und der Verschlussprioritätsmodus (S oder Tv, Blendenautomatik) zwei sehr nützliche Optionen. Alle Modi erklärt

Im Blendenprioritätsmodus wählst du die gewünschte Blende vor und die Kamera steuert die richtige Verschlusszeit entsprechend dazu. Bei einem Porträt willst du Hintergrund unscharf machen. Also wählst du Blende 2,8 vor und die Kamera ermittelt die passende Verschlusszeit dazu.

Im Verschlusszeit- Prioritätsmodus wählst du die gewünschte Zeit und die Kamera wählt die Blende dazu aus. Tipp: Bei bewegten Motiven wie einem Hund nimmst Du eine kurze Zeit, um die Bewegung einzufrieren.

7 Habe keine Angst, den ISO-Wert zu erhöhen, wenn nötig

Viele Fotografen scheuen hohe ISO-Werte wegen befürchteter Körnigkeit oder „Rauschen“. Obwohl höhere ISO-Werte die Bildqualität beeinträchtigen können, ist jede Einstellung situationsabhängig. Ein grundlegender Fototipp für Anfänger ist, die ISO so hoch wie nötig, aber so niedrig wie möglich einzustellen.

Bewegungsunschärfe hindert dich, die Verschlusszeit zu verkürzen? Und du hast kein Stativ dabei? Dann ist es vielleicht besser, ein etwas verrauschtes als gar kein Foto zu machen. Dank technologischer Fortschritte kannst du nun auch bei hohen ISO-Werten tolle Fotos machen und Rauschen in der Nachbearbeitung reduzieren.

Eine Möglichkeit, das Rauschen bei Aufnahmen mit höheren ISO zu minimieren, ist die Verwendung einer größeren Blende. Auch eine leichte Überbelichtung des Bildes kann helfen. Denn wenn helle Bereiche in der Nachbearbeitung dunkler gemacht werden, erhöht sich das Rauschen nicht. Umgekehrt aber schon.

8 Prüfe die ISO Einstellung vor jeder Aufnahme

New York Nachtaufnahme
New York Nachtaufnahme: ohne Stativ oder höhere ISO Einstellung geht es nicht

Unter allen Foto-Tipps für Einsteiger ist dieser vielleicht der wichtigste.

Es kann ärgerlich sein, wenn du an einem sonnigen Tag versehentlich eine Reihe von Bildern mit ISO 3200 aufnimmst. Das gilt insbesondere bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten.

Um Überraschungen zu vermeiden, prüfe immer deine ISO-Einstellungen, wenn du deine Kamera nimmst. Oder stelle sie auf ISO 200 zurück, bevor du sie wegpackst.

9 Sei vorsichtig mit dem Blitz

Schattenfrei ausleuchten durch indirektes Blitzen
Schattenfrei ausleuchten durch indirektes Blitzen: Fortgeschrittene Foto-Tipps für EInsteiger

Sei vorsichtig mit dem eingebauten Blitz, um rote Augen und harte Schatten zu vermeiden. Tipp: Drehe lieber den ISO-Wert hoch, anstatt den internen Blitz zu nutzen und das Foto zu ruinieren. Aufsteckgeräte sind zudem besser als eingebaute Blitzgeräte.

Die besten Blitzgeräte für Nikon
Die besten Blitzgeräte für Canon

Manchmal ist jedoch einfach nicht genug Licht vorhanden. Wenn du keinen vernünftigen (indirekten) Blitz hast, bleibt dir keine andere Wahl, als den eingebauten Blitz zu verwenden. Suche die Blitzeinstellungen in der Kamera und reduziere die Helligkeit so weit wie möglich.

Streue das Blitzlicht, indem du etwas wie Papier oder milchiges Klebeband darüber legst. So wird das Licht weicher. Oder reflektiere es an der Decke, falls der Blitz einen schwenkbaren Kopf hat.

10 Stelle den richtigen Weißabgleich ein

Rosen
Richtiger Weißabgleich bringt die Farben richtig raus (Foto-Tipps für Einsteiger)

Der Weißabgleich verbessert die Farbgenauigkeit in deinen Fotos, indem er das Licht ausgleicht und unerwünschte Farbtöne verhindert.

Der Weißabgleich kann in der Nachbearbeitung korrigiert werden, besonders bei RAW-Fotos. Doch es ist einfacher, dies direkt in der Kamera zu tun. Standard Einstellungen sind: Auto WB, Tageslicht, Bewölkt, Blitz, Schatten, Leuchtstoffröhre und Kunstlicht. Die Symbole variieren, also checke dein Kamerahandbuch bei Unsicherheit. Automatischer Weißabgleich ist manchmal effektiv, aber oft ist es besser, die Einstellung entsprechend des Lichts zu ändern.

11 Lerne das Histogramm zu lesen

Histogramm
Histogramm

Schaue nicht nur auf das Display deiner Kamera, um die Belichtung zu prüfen – es kann täuschen! Verlasse dich stattdessen auf das Histogramm. Diese kleine Grafik zeigt den Tonwertbereich des Fotos, wobei die linke Seite die Schatten und die rechte Seite die Lichter repräsentiert. Das Verstehen erfordert etwas Übung, ist aber viel genauer!

Wenn das Diagramm nach rechts verschoben ist, ist das Bild also möglicherweise überbelichtet. Damit hast du dann viele Details in den helleren Bereichen des Fotos verloren. Ist sie dagegen nach links geneigt, ist das Bild wahrscheinlich unterbelichtet und zu dunkel.

12 Spiele mit der Perspektive

Bildgestaltung: Tiefer Standpunkt
Bildgestaltung: Tiefer Standpunkt

Ein Kniff für Anfänger in der Fotografie ist die Spielerei mit Perspektiven. Die Änderung des Blickwinkels kann den Gesamteindruck eines Bildes verändern.

Nicht jeder Winkel funktioniert immer, aber das findest du nur durch Experimentieren heraus. Beim Fotografieren von Tieren oder Kindern positioniere dich auf ihre Höhe.

13 Verstehe die Drittel-Regel

Drittel
Foto-Tipps für Einsteiger: die Drittel-Regel

Dies ist einer der wichtigsten Fototipps für Einsteiger. Die Drittel-Regel basiert auf der Idee, dass Bilder generell interessanter und ausgewogener sind, wenn sie nicht zentriert sind. Denn Motive genau in der Bildmitte sind meist langweilig. Stelle Dir ein Raster vor, das du über deine Bilder legst. Und zwar mit zwei vertikalen und zwei horizontalen Linien, die das Bild in neun gleiche Abschnitte unterteilen.

Drittelregel
Top: Gestaltung nach der Drittelregel

Nach der Drittelregel würdest du dein Motiv nicht in der Mitte des Fotos positionieren, sondern entlang einer der vier Linien oder an den Punkten, an denen sich die Linien schneiden. Einige Kameras haben sogar eine Option für ein Raster, die man einschalten kann. Das kann nützlich sein, wenn man den Dreh noch nicht raus hat.

Natürlich geht es bei der Fotografie um Kreativität und persönlichen Ausdruck, so man sich manchmal entscheidet, diese Regel zu brechen. Das ist absolut in Ordnung. Aber bevor du anfängst, diese Regel zu brechen, ist es wichtig, dass du sie verstehst und dir angewöhnst, sie umzusetzen.

14Die Augen sollten immer im Fokus sein

Nikon Porträt-Objektiv Porträtobjektiv
85mm f/1.4

Und jetzt der ulimative, einfachste Foto-Tipp, den jeder Einsteiger wissen muss: Auf die Augen scharf stellen ! Ohne Ausnahme.

Bei Porträts ist ein scharfes Bild essentiell, besonders bei den Augen, dem Hauptfokus. Einsteiger-Foto-Tipp: Wähle einen Fokuspunkt für ein Auge, halte den Auslöser halb gedrückt, bewege die Kamera leicht für den gesamten Ausschnitt und drücke dann ganz durch.

15 Achte auf den Hintergrund

Pilze in Bodennähe fotografieren
Foto-Tipps für Einsteiger: Unscharfer Hintergrund

Generell sollte der Hintergrund so einfach und übersichtlich wie möglich sein. Warum? Damit er die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht vom Hauptmotiv des Fotos ablenkt!

Gedeckte Farben und schlichte Muster funktionieren daher in der Regel gut. Schließlich möchtest du nicht, dass sich der Betrachter am Ende mehr für das bunte Gebäude oder den Kirchturm im Hintergrund interessiert als für das Motiv.

Die Beseitigung eines störenden Hintergrunds kann so einfach sein, wie das Verschieben des Motivs oder das Ändern des Blickwinkels. Aber wenn das nicht funktioniert, kann es möglich sein, den Hintergrund durch größere Blende in Unschärfe verwandelt. Und indem man dabei so nah wie möglich an das Motiv herangeht.
Tipp: Wann immer es möglich ist, solltest du jedoch versuchen, den Hintergrund neutral zu halten.

16 Investiere in ein Stativ

Wasserfall
Wasser aufgenommen mit Graufilter / ND-Filter

Ein Stativ ist unerlässlich für scharfe Fotos bei wenig Licht ohne hohe ISO. Es ermöglicht Langzeitbelichtung für erstaunliche Effekte, insbesondere bei Stadtlandschaften oder Gewässern. Lies hier mehr zum Thema Graufilter / ND Filter mit speziellen Foto-Tipps fürs Fotografieren von Wasser.

Foto-Tipp für Einsteiger:

Für den Anfang reicht ein kleines Reisestativ. Wichtig beim Kauf sind Gewicht, Stabilität und Höhe. Es sollte tragbar, aber stabil genug für Kamera und Objektive sein. Sieh Dir den folgenden Beitrag an:
Reisestativ Kaufberatung

17 Fotografiere Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Goldene Stunde
Foto-Tipps für Einsteiger: Goldene Stunde

Die Beleuchtung kann ein Foto entscheidend beeinflussen, und der frühe Morgen und der Abend gelten allgemein als die besten Tageszeiten zum Fotografieren. In der Fotografie wird die Stunde kurz nach dem Sonnenaufgang oder vor dem Sonnenuntergang als „goldene Stunde“ bezeichnet, weil die Sonne tiefer am Himmel steht und das Licht weicher und wärmer ist.

Du fotografierst Landschaften, Porträts oder Stillleben? Das morgendliche oder abendliche Licht verleiht deinen Fotos durch seinen warmen Schein und lange Schatten eine heitere Atmosphäre. Die goldene Stunde ist nicht die einzige gute Zeit für Außenaufnahmen, aber sie erleichtert es.

18 Investiere in eine gute Bildbearbeitungssoftware

Sobald du anfängst, in RAW zu fotografieren, wird die Nachbearbeitung zu einem Muss und ist nicht mehr nur ein nachträglicher Gedanke.

Foto-Tipp: Daher solltest du in eine Bildbearbeitungssoftware investieren, mit der du grundlegende Bearbeitungen durchführen kannst, z. B. Zuschneiden, Anpassen der Belichtung, des Weißabgleichs und des Kontrasts, Entfernen von Unreinheiten und mehr.

Foto-Tipps für Einsteiger: Die meisten professionellen Fotografen verwenden Programme wie Adobe Photoshop oder Lightroom. Du kannst beides zusammen erwerben für einen kleinen monatlichen Betrag im Abo. Oder als Jahreslizenz:

19 Sei wählerisch

Jeder Fotograf, unabhängig von Erfahrung oder Talent, macht auch mittelmäßige Aufnahmen. Ihre beeindruckenden Portfolios entstehen, weil sie nur ihre besten Arbeiten zeigen und keine fast identischen Szenen wiederholen. Mache es ihnen gleich. Zeige nur deine besten Fotos!

Du hast vielleicht hunderte Fotos von der Party deines Freundes. Aber wenn du alle zeigst, verdeckst du die fünf oder zehn wirklich guten Aufnahmen, die du gemacht hast.

Deshalb gilt: Weniger ist mehr!

20 Lerne aus Fehlern

Letzter Foto-Tipp: Überbelichtete, unscharfe oder schlecht komponierte Fotos können frustrierend sein. Aber anstatt sich von solchen Fotos entmutigen zu lassen, solltest du sie als Lernmittel nutzen. Wenn du also das nächste Mal ein schlechtes Foto gemacht hast, drücke nicht sofort die Löschtaste. Nimm dir stattdessen etwas Zeit, um herauszufinden, was falsch gelaufen ist und wie du es verbessern kannst.

In den meisten Fällen gibt es eine einfache Lösung, wie z. B. eine andere Komposition oder eine kürzere Verschlusszeit.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein